SPEER GmbH & Co. KG

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Willy-Brandt-Platz 7 68161 Mannheim
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SPEER GmbH & Co. KG

Neue Wege in der Personaldienstleistung


Als Daniela und Michael Speer sich 2013 in Mannheim selbstständig machten, gingen sie ein Wagnis ein. Zwar herrscht bei Unternehmen in der Metropolregion Rhein-Neckar seit Langem ein allgemein großer Bedarf an Mitarbeitern, aber diese Personalvermittler teilen sich den Markt mit vielen Wettbewerbern. Dass die SPEER GmbH & Co. KG weit eher als geplant die Gewinnschwelle erreichte, führen die beiden auf ihr innovatives Geschäftsmodell zurück.

Für die Gründung brachte das Ehepaar ideale Voraussetzungen mit: Beide verfügten über zehn Jahre Führungserfahrung bei einem der großen Personaldienstleister, der während dieser Zeit schnell expandierte. Aus Sicht der Speers blieben dabei allerdings wichtige Werte auf der Strecke. Daniela Speer sagt: „Statt des Menschen stand nur noch der Ertrag im Mittelpunkt.“ Wer nicht auf Anhieb profitabel vermittelt werden konnte, verlor im Handumdrehen seinen Job; und intern ließ Kontrollwut keinen Raum für kreatives Handeln. „Uns war es ein Ansporn zu zeigen, dass es anders besser geht.“ Daraus resultierte ein recht unkonventionell anmutendes Prozedere.

Festanstellung als Ziel

Obwohl die Firma ihr Hauptgeschäft mit der Arbeitnehmerüberlassung macht, setzt das Management alles daran, ihre Mitarbeiter nach spätestens sechs Monaten bei Kunden in eine Festanstellung zu bringen. Und dies, anders als in der Branche üblich, sogar provisionsfrei. Ist das nicht kontraproduktiv? Michael Speer sagt nein: „Wenn nötig, qualifizieren wir unsere Leute, dann überlassen wir sie. Häufig an wachsende Firmen, wo sie sich bewähren und binnen kurzer Zeit unbefristet übernommen werden.“ Und er ergänzt: „Mit jedem erfolgreich Vermittelten geben wir eine Visitenkarte ab. Bei erneutem Personalbedarf kommt der Kunde wieder dorthin, wo er gut bedient wurde – nämlich zu uns. Die Erfahrung lehrt: Es rechnet sich.“

Jedem eine zweite Chance

Im sechsten Jahr seines Bestehens ist der Betrieb in der Region fest verwurzelt und wirkungsvoll vernetzt. Neben der Zusammenarbeit mit Bildungsträgern, Berufsschulen, Jobcentern und Transfergesellschaften tragen viele private Empfehlungen zum Erfolg bei. Derzeit beschäftigen die Speers intern knapp 20 Mitarbeiter, in der Arbeitnehmerüberlassung sind es um die 200. Auf absehbare Zeit soll sich das Personal verdoppeln. Allerdings setzen die Inhaber dem Wachstum bewusst Grenzen. „Das hat mit Nachhaltigkeit zu tun“, sagt Michael Speer. „Wir wollen weiterhin jeden Einzelnen individuell fördern können. Das bedeutet auch: Hier fällt niemand durchs Raster, der nicht sofort seinen Platz findet. Denn jeder Mensch verdient eine zweite Chance.“

Bild von Daniela und Michael Speer
Daniela und Michael Speer
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