HEDRICH GmbH

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Greifenthaler Straße 28 35630 Ehringshausen
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149
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TOP 100-Teilnahmen
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Trendsetter und Innovationsführer


Mit 149 Beschäftigen am Hauptsitz Ehringshausen im Lahn-Dill-Kreis und insgesamt 230 weltweit konzipiert und baut die HEDRICH GmbH hochmoderne Vakuumanlagen. Ihre Kunden stammen aus der Elektro-, der Elektronik- und der Medizinindustrie, aber auch aus dem Windkraftsektor und der E-Mobilität. Dieser Mittelständler ist Innovationsführer in seiner Branche. Er hat ein Gespür für Trends, bringt jährlich neue Produkte auf den Markt und verfolgt eine klare Strategie für digitale Lösungen – bei seinen Kunden und im eigenen Betrieb.

„Wir wollen Vorreiter in unserem Marktsegment sein und versuchen, Ideen programmierbar zu machen“, sagt der Geschäftsführer Joachim Schulz und definiert so den Anspruch seines Expertenteams. Wie das gelingt? Mittels eines systematischen Innovationsmanagements, das hilft, Neuentwicklungen hervorzubringen und konsequent voranzutreiben. Dazu gehören auch zahlreiche interne bereichsübergreifende Ideen-Brainstormings und Workshops sowie Messebesuche und Trendanalysen mit Kunden und Lieferanten. Für jedes Geschäftsjahr wird zudem festgelegt, mindestens vier neue Produkte marktreif zu machen. Mit dieser Zielvorgabe gehen die Entwickler und Techniker dann an den Start – und liefern nahezu immer just in time Innovationen.

Weltneuheit für Windkraftanlagen

Zu den aktuellen Highlights der Firma zählen eine mobile Niederfrequenz-Trocknungsanlage sowie die Weltneuheit „Restfeuchte- und Gasgehaltsmessung bei ungefüllten Gießharzen“. Mit dieser Technologie ist erstmals eine vollautomatische Bestimmung der Restfeuchte und des Restgasgehalts auch bei Duromeren möglich. Eine klassische Sichtprüfung ist damit überflüssig. Wer profitiert von der Neuheit? „Speziell bei der Fertigung von Rotorblättern für Windkraftanlagen und anderen Composite-Bauteilen bietet diese Innovation entscheidende Vorteile“, berichtet Joachim Schulz.

Mobiles Controlling

Dieser Mittelständler ist schon längst auf dem Weg zur „digital company“: Mehr als 30 Maßnahmen entlang der Wertschöpfungskette sollen bis Ende 2019 zur Digitalisierung führen. Die junge Abteilung „Digital Solutions“ arbeitet dazu eng mit den Kunden zusammen. „Ein großer Vorteil gegenüber dem Wettbewerb ist, dass wir die digitalen Lösungen, die wir für unsere Kunden finden, auch intern adaptieren können“, sagt Schulz. Wie Digitalisierung und Industrie 4.0 erfolgreich in der Praxis funktionieren, zeigt die App COPRA, eine digitale Plattform für sämtliche HEDRICH-Applikationen: Damit können die Kunden via PC, Tablet oder Smartphone ihre Produktionsprozesse gestalten und Qualitätsveränderungen oder Serviceintervalle in Echtzeit erfassen.

Bild von Joachim Schulz
Joachim Schulz
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