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Dem Rohrinfarkt vorbeugen


Eine Fußbodenheizung mit verstopften Rohren kann das Haus, in dem sie verlegt ist, in eine Ruine verwandeln. Früher blieb keine andere Lösung, als den Boden aufzureißen und neue Rohre zu verlegen. Seit 2013 sorgt das raffinierte System „oxyproof“ der Fürther TGA Rohrinnensanierung AG für ein Aufatmen: Es macht Rohre von innen wieder vollständig diffusionsdicht. Die Basis für das Produkt war die Zusammenarbeit des Vorstands Karim Kudsi mit der Technischen Hochschule Wildau.

Diese findigen Fürther setzen in puncto Innenrohrsanierung Maßstäbe und haben mit ihrem Produkt einen immens großen Markt erschlossen. „Gerade mal ein Molekül haben wir bisher bearbeitet“, erklärt Kudsi. Und es warten noch schätzungsweise bis zu 500.000 Fußbodenheizungen auf ihn und sein neues System – neue Geschäftsfelder wie die schadstofffreie Abdichtung von Trinkwasserrohren nicht mit eingerechnet. Und wie funktioniert das richtungsweisende Verfahren?

Neues Rohr im Rohr

Die Kunststoffrohre der ersten Generation werden durch Alterung immer sauerstoffdurchlässiger, was zu erheblichen Korrosionschäden in den Anlagen führt. Es entstehen mehr und mehr Ablagerungen an den Rohrwänden – die Gefahr eines Rohrinfarkts steigt. „Zuerst reinigen wir das Rohr gründlich, dann bringen wir mittels Luftstrom eine spezielle Beschichtung ins Rohr ein, die durch ein kugelförmiges Werkzeug nahtlos an die Wände des Rohrs gepresst wird.“ Nach dem Aushärten ist das Rohr so sauerstoffdicht wie ein neues. „Die Diffusionsdichtigkeit liegt 94 % unter dem zulässigen Grenzwert der DIN 4726“, sagt Kudsi stolz. Dieses Rohr-im- Rohr-System könnte auch auf anderen Feldern gute Dienste leisten. „Zurzeit entwickeln wir eine schadstofffreie Innenbeschichtung für Trinkwasserrohre“, bestätigt Karim Kudsi, der auch Leiter der Forschungsabteilung der TGA ist.

Innovationsturbo durch Forschung

Die Entwicklung der neuen Innenbeschichtung für Trinkwasserrohre ist bei der TGA Chefsache: 70 % seiner Arbeitszeit investiert Kudsi in das neue F&E-Projekt, das durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ZIM gefördert wird. Der Prokurist Marco Fröhlich betreut parallel das operative Geschäft. „Es darf nie ein Stillstand entstehen“, ist Kudsis Motto, und diesem Motto bleibt er auch bei der Suche nach neuen Vertriebsmöglichkeiten treu. Das System „oxyproof“ erfordert nämlich gehörige Fachkenntnisse und „eine Ausbildungszeit von einem halben Jahr“, bis ein Fachhandwerker es anwenden kann. „Wir denken deshalb über Lizenzvergaben an andere Unternehmen nach“, erklärt Kudsi mit Blick in die Zukunft. Erste Hilfe für infarktgefährdete Rohrsysteme wird die TGA Rohrinnensanierung AG also in Zukunft wohl noch schneller leisten können.

Bild von Karim Kudsi
Karim Kudsi
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„Innovation ist elementar wichtig, wenn man für die Zukunft gewappnet sein will.“