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Schneider Kunststofftechnik GmbH

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Trinkwasser aus dem Koffer


Typisch deutscher Mittelstand: Eine Firma entwickelt ein innovatives, geradezu bahnbrechendes Produkt, das nach und nach weltweit Aufsehen erregt. So geht es der Schneider Kunststofftechnik GmbH seit Mitte 2016. Bei ihrer Novität handelt es sich um ein mobiles Wasseraufbereitungssystem, mit dem sich ohne Strom und Wasserleitung überall auf der Welt Trinkwasser erzeugen lässt. Da braucht es nicht viel Fantasie für die Prognose, dass „UJETA Care“ vor allem in Katastrophengebieten viele Menschenleben retten kann.

Meistens benötigen Hilfsorganisationen bis zu zwei Wochen für die Errichtung einer stationären Anlage zur Trinkwassergewinnung. Mit „UJETA Care“ können die von einer Katastrophe betroffenen Menschen diese Zeitspanne überbrücken, indem sie selbst reines Trinkwasser gewinnen. Dank Aktivkohle und hochsensibler Membranfilter werden nahezu alle Keime, Bakterien und Verschmutzungen entfernt.

Innovativ mit neuer Produktlinie

Mit dieser Innovation und dem bereits 2015 vorgestellten Wasserfilter „UJETA Home & Travel“ für den Haushalt und die Reise betritt Schneider Kunststofftechnik Neuland. Denn von Hause aus fertigt das 1994 gegründete Unternehmen technische Kunststoffteile für Kunden aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau, der Sensor- und Regeltechnik und der Verpackungsindustrie. Für den umtriebigen Mittelständler mit seinen 25 Mitarbeitern bedeutet die neue Produktlinie somit eine Erweiterung seines Portfolios.

Von A bis Z durchdacht

Neuland muss sich das Team um die Geschäftsführerin Drita Schneider auch in Sachen Vertrieb erschließen. Derzeit werden die Händlerstrukturen im internationalen Markt aufgebaut, etwa in Russland, Laos, Abu Dhabi, Spanien, Portugal und Ghana. Mehrere „UJETA Care“-Systeme sind bereits in Haiti im Einsatz und versorgen täglich 300 Kinder mit Trinkwasser. In Verbindung mit der Kindernothilfe konnten die Auswirkungen des Wirbelsturms Matthew auf die Trinkwasserversorgung gelindert werden. Von A bis Z durchdacht und geplant ist zudem eine mögliche Expansion des Unternehmens, die das neue Produkt bewirken könnte. Die Erweiterungsszenarien für die Produktionskapazität liegen also bereits in der Schublade, und die Geschäftsführerin hat schon genaue Vorstellungen davon. „Es kann sein, dass es plötzlich Schlag auf Schlag geht“, erzählt Schneider, „dann müssen wir die Pläne in kürzester Zeit verwirklichen.“ Typisch deutscher Mittelstand eben.

Bild von Drita Schneider
Drita Schneider
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„Bahnbrechende Produkte können nur in einer Gemeinschaft entstehen. Daher bin ich stolz auf unser Team, das mit uns durch dick und dünn geht.“