Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH
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Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH

Hotel/Gastronomie
Weitere Branchen: Tourismus
Adresse
Ringstraße 17-19 69168 Wiesloch
Beschäftigte
120
TOP 100-Teilnahmen

Der menschliche Faktor


Wenn er über das Klima in seinem Haus spricht, gerät Klaus Michael Schindlmeier schon mal ins Schwärmen. Dem Geschäftsführer der Palatin Kongresshotel und Kulturzentrum GmbH merkt man an, dass er für die Aufgabe brennt, das renommierte Best-Western-Plus-Haus mit ebenso ausgefallenen wie innovativen Ideen in eine erfolgreiche Zukunft zu steuern. Den Mitarbeitern schreibt er dabei eine zentrale Rolle zu.

Uniformität ist für Schindlmeier eine große Gefahr, der es in Zeiten zunehmender Standardisierung in der Hotellandschaft zu begegnen gilt. Deshalb verlässt der erfahrene Hotelier, der das Palatin seit 2007 führt, bewusst ausgetretene Pfade. So hat er das Angebot um eigene Kulturveranstaltungen erweitert und lässt edle Tropfen aus dem hauseigenen Weinberg kredenzen. Sein Credo mit Blick auf die Kundschaft: „Der Mensch muss immer im Vordergrund stehen.“ Und das Schlüsselelement für zufriedene Gäste sind zufriedene Mitarbeiter.

Keine Oberkellner mehr

Entsprechend großen Wert legt das Management auf die Betreuung der Auszubildenden, denen neben fachlicher Qualifikation auch das nötige Selbstvertrauen mitgegeben werden soll. Alle 120 Mitarbeiter haben zudem Anspruch auf interne Weiterbildungen. Den Angestellten gibt die Leitung schon mal die Möglichkeit, unterschiedliche Aufgaben in verschiedenen Abteilungen des Hotels wahrzunehmen, oder sie schickt sie in andere Häuser – um den Blick fürs Ganze zu weiten. Gezielt bricht man im Palatin auch als verkrustet erkannte Hierarchien auf. „Oberkellner gibt es bei uns nicht mehr“, erklärt Schindlmeier. „Deren Aufgaben hat jetzt ein Team von fünf jungen Damen übernommen.“

Tagungsraum der besonderen Art

Das innovative Personalkonzept zahlt sich aus: Mehr als 100 Verbesserungsvorschläge motivierter Mitarbeiter wurden im vergangenen Jahr realisiert. Bei Bedarf bilden sich Projektteams, die abteilungsübergreifend an neuen Ideen arbeiten. Ein Beispiel dafür, was daraus entstehen kann, ist die „Denkwerkstatt“, ein von der Hotelbar zum Tagungsraum umgestalteter Raum mit extravaganter Einrichtung: Statt nüchterner Standardbestuhlung und Konferenztischen erwarten die Nutzer dort Hocker, Turnmatten, Fassmöbel und Palettentische. Dieser Tagungsraum der besonderen Art hat sich schnell zum Renner entwickelt – die Idee stammt aus der Belegschaft. Der „menschliche Faktor“ eben, wie der Geschäftsführer das nennt.

Klaus Michael Schindlmeier und Lisa Aenis
Geschäftsleitung

„Wir bestärken unsere Mitarbeiter darin, innovative Ideen einzubringen, und die verwirklichen wir dann auch.“


Interview Interview

In der Hotelbranche muss man öfter Neues wagen, sagt Klaus Michael Schindlmeier vom Hotel Palatin in Wiesloch.
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