GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG
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Dinge von Grund auf neu angehen


Wer die Zukunft erobern will, darf nicht nur in den Rückspiegel schauen. Und wer sich für die Märkte von morgen positionieren will, darf nicht nur die Aufträge und die Trends der nächsten zwölf Monate im Blick haben – er braucht auch ein Gespür dafür, was in vier oder fünf Jahren gefragt sein wird. Diese Erkenntnis prägt die Innovationsstrategie des marktführenden Herstellers von Aufzügen für die Industrie und den Bausektor: der GEDA-Dechentreiter GmbH & Co. KG.

Dieses Unternehmen wächst seit Jahren kräftig. Denn seine Manager und Entwickler setzen bei der Innovationsgenerierung auf Ingenieursleistungen, beobachten gleichzeitig Trends und positionieren sich mit neuen Produkten aktiv in neuen Märkten. Ein Beispiel dafür ist der einfach aufzubauende Aufzug „GEDA AkkuLeiter LIFT“. Er hilft beispielsweise Fliesenlegern und Installateuren, ihr Arbeitsmaterial über mehrere Stockwerke zu transportieren. „Es gibt immer weniger handwerkliche Fachkräfte – es liegt also nahe, ein Instrument herzustellen, das die Handwerker von Nebentätigkeiten entlastet. So sind sie nicht schon abgearbeitet, wenn sie mit ihrer Kerntätigkeit beginnen“, erklärt Johann Sailer, der geschäftsführende Gesellschafter der GEDA.

Angepasste Technologien

Innovation bei Aufzügen, das heißt nicht unbedingt höher, schneller, weiter. Die Ingenieure dieses in Bayrisch- Schwaben ansässigen Unternehmens haben sich im Mittleren Osten und in Indien auf Baustellen umgeschaut und festgestellt, welche Technologien dort benötigt werden. Ihr Fazit: Die Geräte müssen weniger technische Finessen aufweisen, damit sie kostengünstig sind. Gleichzeitig dürfen keine Abstriche bei der Sicherheit gemacht werden. Auf dieser Grundlage entwickelte GEDA den „GEDA SBL 2000“, den man nun im deutschen Werk für den Export produziert.

Organisation von Grund auf

„Wir haben festgestellt, dass wir interessante Ideen für Produkte generieren, wenn wir beim Entwurf bei null anfangen und das Produkt von Anfang bis Ende neu denken. Das ist etwas anderes, als bloß zu optimieren“, erläutert Sailer. Zudem hat er sein Unternehmen gemeinsam mit Beratern in den letzten vier Jahren neu organisiert. Statt Hierarchien stehen nun bei der fraktalen Organisation Aufgaben und Funktionen im Fokus. Dieser Ansatz hat das Unternehmen flexibler gemacht. So haben sich unter anderem die Lieferzeiten verkürzt. Dinge von Grund auf neu angehen – auf diese Philosophie setzt GEDA auch bei der Ausrichtung ihrer Organisation.

Bild von Johann Sailer
Johann Sailer
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„Wir können unseren Vorsprung nur halten, wenn wir innovativ sind und über den Tellerrand hinaus denken.“