BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft
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BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft

Autozulieferer/Fahrzeugbau
Weitere Branchen: Transport/Verkehr/Logistik
Adresse
Ohlerhammer 51674 Wiehl
Beschäftigte
2661
TOP 100-Teilnahmen

Achsen und mehr


Seit 5.500 Jahren bauen Menschen Transportgeräte, die auf Rädern rollen – und somit Achsen benötigen. So weit in die Vergangenheit zurück reicht die Historie der BPW Bergische Achsen Kommanditgesellschaft natürlich nicht; auf eine ganz schön lange Geschichte kann sie aber auch stolz sein: Seit 1898 produziert das Familienunternehmen diese unverzichtbaren Fahrwerkteile, heute vor allem für Nutzfahrzeuge. Inzwischen ein Geschäft, das nach weit mehr als simplen Radachsen verlangt.

Sehr lange sei der Markt durch mechanische Produkte gekennzeichnet gewesen, sagt Dr. Markus Kliffken, der in der Geschäftsleitung für das Innovationsmanagement zuständig ist. Das ändere sich jetzt rasant. Das Unternehmen müsse heute drei technologischen Pfaden folgen: Digitale Lösungen gewännen immer mehr an Bedeutung, ebenso elektronische Systeme für Sensorik und Steuerungsaufgaben. Und schließlich führe auch an der E-Mobilität kein Weg mehr vorbei.

Dynamische Branche

Um die Nase vorn zu behalten, antizipiert die Geschäftsleitung dieses Transportspezialisten, der mit weltweit mehr als 6.400 Mitarbeitern international in der ersten Liga spielt, die Trends in der dynamischen Branche. Man habe erkannt, dass man sich vom Achsenhersteller weiterentwickeln muss zu einem „Mobilitätspartner für Speditionen und Systempartner für Fahrzeughersteller“, erläutert Michael Pfeiffer, persönlich haftender geschäftsführender Gesellschafter. Neben einem umfangreichen Produktportfolio ist dafür vor allem viel Know-how und Beratungskompetenz gefragt.

Wandel zum Logistikdienstleister

Auf der einen Seite arbeitet BPW also in engem Kontakt mit den Kunden an der Erweiterung und Verfeinerung der Fahrwerksysteme für Trailer und Auflieger jeder Art. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf dem Ausbau der Elektronik und der Sensorik, auch die Nutzung von elektrischer Energie steht auf dem Plan. So entwickelt man gegenwärtig zum Beispiel einen Radnabengenerator zur Energierückgewinnung und einen batterieelektrischen Achsantrieb. Auf der anderen Seite rückt zunehmend auch die Umgestaltung zum Mobilitätspartner in den Fokus: Im Kern geht es dabei um ein breit gefächertes Spektrum an Logistikdienstleistungen für Transportfirmen. Das Ziel sei es, alle logistischen Prozesse zu unterstützen – von der Verladung über den Transport bis zu Management, Betrieb und Finanzierung, so Pfeiffer. Ende 2016 hat man eigens ein „InnovationLab“ aus der Taufe gehoben, das diesem ehrgeizigen Unterfangen einen zusätzlichen Schub verleihen soll.

Michael Pfeiffer
geschäftsführender Gesellschafter

„Wir gehören zu den führenden Innovationstreibern im Gütertransport und in der Logistik.“