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Beton Kemmler GmbH

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Rittweg 35 72070 Tübingen-Hirschau
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Skulpturen aus Beton


Wer aus einfachen Objekten Skulpturen schafft, hat das Prädikat „Top-Innovator“ redlich verdient. Die Kemmler Baustoffe GmbH aus Tübingen ist eine Spezialistin für Fertiggaragen und Betonfertigteile und hat dieses Bravourstück mit ihrer Garage „Betón brut“ geschafft. Denn bei der wird die puristische Natürlichkeit von Sichtbeton in Kombination mit einem künstlich gerosteten Stahlschwingtor zu einer Skulptur – und so zur wertigen Heimat jedes Fahrzeugs.

Nicht immer sind die Novitäten des Teams um den Geschäftsführer der Kemmler Baustoffe, Martin Heimrich, sichtbar. Eher im Verborgenen liegt beispielsweise der Clou der weltweit ersten Textilbetongarage: Glasfaserbewehrungen ersetzen hier die herkömmliche Stahlarmierung. Diese Weltneuheit ist in einer vierjährigen engen Kooperation mit einem Spezialisten für textile Bewehrungen entstanden. Im Sommer 2017 erhält sie die Zulassung der Bauaufsicht – das Novum erfüllte alle Tests auf Tragfähigkeit und Dauerhaftigkeit. Und die Liste der Argumente für den neuen Garagentyp ist lang. Hier nur ein Punkt: Weil man Glasfaser nicht vor Rost schützen muss, reichen nur wenige Millimeter Betonauftrag statt der konventionellen zwei Zentimeter. Damit wiegt eine Standard- Einzelgarage statt 16 nur noch 11 Tonnen.

Gemeinsamkeit macht stark

Für Martin Heimrich ist die Entstehung der Textilbetongarage ein Beispiel dafür, was Innovation ausmacht: „Experten aus ganz unterschiedlichen Disziplinen haben sich zusammengetan, um ganz neue Wege auszuloten. Jeder für sich hätte das nicht geschafft – gemeinsam war es möglich“, sagt er. Die Grundlage für den Erfindergeist bei Kemmler Baustoffe sind somit nicht nur die vielen Kaizen-Workshops: Entscheidend ist das Ohr am Markt, notwendig die Offenheit für Kooperationen und wichtig das Aufnehmen externer Impulse.

Standhafte Kerndämmung

Bei der „Thermowand“ von Kemmler ist das Innovative ebenfalls versteckt. Denn hier ist die Wärmedämmung bereits werksseitig innenliegend eingebaut. Und im Vergleich zu Mauerwerk punkten die kerngedämmten Fertigteilelemente mit deutlich besseren Dämmwerten – im Geschossbau, aber auch im Keller. Das genügt den Anforderungen des Passivhaus-Standards. So können anspruchsvolle Objekte mit sichtbarem Beton von innen und außen zu architektonischen Bauwerken werden, die den Charakter einer Skulptur haben.

Bild von Martin Heimrich
Martin Heimrich
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„Mit unseren Innovationen haben wir aus Standardprodukten Individuallösungen gemacht.“