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Intelligentes Metall


Als sich die Medizinbranche vor einigen Jahren durch schärfere Gesetze abrupt wandelte, lag der Geschäftsführer Ulli Kammerer mit einer klugen Innovation goldrichtig: Heute liefert sein Unternehmen nicht mehr nur Instrumente und Silikonteile für den Einsatz von Implantaten; es übernimmt für seine Kunden auch den aufwendigen Qualitätsnachweis in der Produktakte. Auf diese Weise wuchs der Umsatz bei der Weber Instrumente GmbH & Co. KG zuletzt dreimal so stark wie beim Rest der Branche.

Für Kammerer ist die Medizintechnikbranche mehr als eine attraktive Geldquelle. „Bei uns geht es um Menschenleben“, betont der Manager. Seit Skandale durch minderwertige Implantate und verschmutzte Instrumente den Markt aufrüttelten und das Medizinproduktegesetz folglich verschärft wurde, setzt er erst recht auf Sicherheit und Qualität. „Unsere Kunden und deren Patienten wünschen sich heute vor allem weniger Risiken. Diesem Trend folgen wir gerne“, sagt Kammerer. Inzwischen fließen rund 50 % der Arbeitszeit und der Kosten in die Absicherung der Qualität und in die Erstellung einer umfangreichen Produktakte. Weber trifft damit bis heute einen Nerv bei den Kunden. Die könnten die mittlerweile sehr aufwendige Dokumentation für die Validierung und die Zulassung der Orthopädieinstrumente gar nicht mehr selbst leisten.

Langlebig und sicher

Auf Sicherheit vertraut Weber auch mit seinem wichtigsten Produkt, einem biokompatiblen und reinigungsresistenten Silikongriff, den das Unternehmen mit viel Voraussicht schon vor über 10 Jahren erfand. Als Kunden es noch gar nicht forderten, führte das Unternehmen Testreihen durch, um die Reinigungsfähigkeit mehrerer Griffe für medizinische Instrumente zu prüfen und die Güte des Silikons im Vergleich zu anderen Materialien zu beweisen. „Heute fordern die Kunden einen solchen Nachweis sogar an, und wir können ihn problemlos erbringen“, erklärt Kammerer.

Einen Zug voraus

Das Unternehmen will agieren, wenn andere noch abwarteten. „Nicht nur mit dem Markt schwimmen, ihn selbst bewegen“, lautet die Vision. „Das ist wie beim Schachspiel. Wer einen Zug voraus ist, dominiert das Spiel“, erklärt der Geschäftsführer. Nach ausgiebigen Forschungen mit universitären und industriellen Partnern hat das Unternehmen deswegen auch schon wieder Neues in der Pipeline: Sogenannte Smart Instruments sollen in Zukunft während ihres Einsatzes Daten speichern und so den ganzen OP-Ablauf dokumentieren. „Das wird die Patientensicherheit noch weiter erhöhen“, verspricht Kammerer

Bild von Uli Kammerer
Uli Kammerer
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„Für unsere Haltung zu Innovationen gilt das Motto von Erich Kästner: Es gibt nichts Gutes, außer man tut es.“


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