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Jeppesen GmbH

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Frankfurter Straße 233 63263 Neu-Isenburg
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450
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Daten intelligent machen


Vor über 80 Jahren wollte Kapitän Jeppesen seine Flugreisen über die gefährlichen Rocky Mountains sicherer machen und besorgte sich daher von den Anwohnern Daten zu Wetter, Landeplätzen und Hindernissen. Daten für die Luftfahrtindustrie sowie für die Schifffahrt und den Schienenverkehr sind auch heute noch das Geschäft der Jeppesen GmbH. Dank ihres guten Innovationsklimas und ihres kundenorientierten Marketings hat sich die Firma im Laufe der Jahre stark verändert.

Was mit einer Loseblattsammlung für Piloten begann, ist mittlerweile auf mobilen Endgeräten gelandet, die miteinander verbunden sind: Informationen rund um den Luftbetrieb – von Einsatzplänen für die Maschine und die Besatzung bis zur Optimierung von Flugplänen und Boarding. Ideen für immer neue Anwendungen erhält dieses Unternehmen etwa aus der Kooperation mit Universitäten weltweit, die sich in ihren Research-Abteilungen zu dem Thema Gedanken machen. Außerdem arbeitet man für Systemtests mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt zusammen und nimmt an Luftforschungsprojekten teil. „Dadurch haben wir stets Zugriff auf zahlreiche Experten“, erklärt der Geschäftsführer Bernd Bührmann-Montigny.

Interdisziplinäre Teams

Was von außen an Jeppesen herangetragen wird, muss im Inneren weitergedacht werden. Dafür sind integrierte Produktteams zuständig, die sich interdisziplinär zusammensetzen: Vertreter unter anderem aus Produktion, Marketing und Einkauf treiben die Neuerungen voran. „Es ist mir aber wichtig, dass nicht nur dieses Team, sondern jeder bei uns im Hause innovativ denkt“, betont der Geschäftsführer. Daher haben schon mehr als zwei Dutzend Mitarbeiter aus den verschiedensten Ebenen und Abteilungen Innovationsmanagementkurse an einer Business-School besucht.

Kreativität fördern

Der Umbau eines Unternehmenstraktes soll die Kreativität noch weiter fördern: In einem Raum sind die Wände entfernt und die Tische neu angeordnet worden, damit sich die Produktteams frei austauschen können. Ein Tischkicker soll Spontan-Ideen fördern. „Für eine eigentlich konservative Branche wie die Luftfahrtindustrie sind das ganz ungewohnte Maßnahmen“, erläutert Bührmann-Montigny. Alles andere als konservativ ist auch das Eventmarketing: Weltweit lädt man die Kunden regelmäßig zu zweitägigen Veranstaltungen ein, auf denen neue Produkte vorgestellt werden. Denn Jeppesen will nicht nur Daten miteinander verbinden, sondern auch die Menschen, die die Daten nutzen.

Bild von Bernd Bührmann-Montigny
Bernd Bührmann-Montigny
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„Wir müssen uns immer wieder neu erfinden und unseren Kunden intelligente und integrierte Lösungen anbieten.“


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