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Der Name ist Programm


Nomen est omen. Frei übersetzt bedeutet diese lateinische Redewendung „der Name ist Programm“. Das trifft die Intention der Infiana Germany GmbH & Co. KG genau: Sie stellte bewusst die beiden Buchstaben „I“ und „N“ an den Anfang ihres Firmennamens – als Abkürzung für Innovation. Dieser Hersteller von Spezialfolien für den Konsumgütermarkt und die Industrie differenziert sich dank seiner disruptiven Technologien und eines neuen Geschäftsmodells. Denn das geht mit einer für die Branche ungewöhnlichen Kundenansprache einher.

Für die kunststoffverarbeitende Industrie sind Folienhersteller üblicherweise reine Lieferanten mit relativ austauschbarer Ware. Von diesem Status hat Infiana sich weit entfernt. Denn mit dem dezidiert ausgearbeiteten Businessmodell „Collaborate + Innovate“ hat sich dieses zur Infiana Group mit weltweit 800 Mitarbeitern gehörende Unternehmen erfolgreich als Partner positioniert, der Mehrwerte generiert. Seitdem beziehen die Auftraggeber Infiana in die frühe Produktentwicklungsphase mit ein. So werden die Erfahrung und das Know-how zweier Organisationen gebündelt und es entstehen Innovationserfolge wie FlexPLAS – eine disruptive Technologie mit echtem Wettbewerbsvorteil.

Doppelter Gewinn

Ist eine Kuchenform eingefettet, lässt sich nach dem Backen das Gebäck gut herauslösen. Ähnlich funktioniert das Verfahren bei der Herstellung von Verbundmaterial, zum Beispiel von Rotorblättern: Form und Bauteil benötigen ein flüssiges Trennmittel, von dem man sie anschließend aufwendig reinigen muss. Als Alternative dazu entwickelte dieser Folienhersteller die Trennfolie FlexPLAS. Diese Technologie verspricht einen doppelten Gewinn: Sie senkt die Produktionskosten, da die Reinigung entfällt, und man kann die Form sofort wieder in der Produktion einsetzen. Zudem schützt die Folie das Rotorblatt zuverlässig vor Kratzern, zum Beispiel beim Transport, und lässt sich leicht entfernen, bevor man das Blatt lackiert.

Aktive Recherche

Zum neuen Geschäftsmodell gehören umfangreiche Marketingtools, etwa in Handarbeit gefertigte Bücher. Die visualisieren Eigenschaften von Oberflächenprägungen mit Fotos aus dem Alltag. Dadurch emotionalisiert man die bis dato technische Ansprache und erreicht andere Zielgruppen. Nach den Trends von morgen recherchieren die 25 Mitarbeiter des Innovationsteams im Internet, in Printmedien, auf Messen und Kongressen. Zudem tauscht der Folienhersteller seine Ideen intensiv aus – mit etablierten Forschungseinrichtungen und Start-ups. Ganz nach dem Motto „Collaborate + Innovate“ ist er für jede zukunftsweisende Kooperation offen.

Bild von Dr. Ingrid Sebald und Peter. K. Wahsner,
Dr. Ingrid Sebald und Peter. K. Wahsner,
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„Unser Innovationsprozess erlaubt es uns, mit unseren Kunden echte Entwicklungspartnerschaften einzugehen.“


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