Unternehmensporträt
WS Datenservice e. K. Inhaber Wolfgang Greulich
Unternehmensporträt
Wendiges Team mit Know-how und Rechenzentren
In der IBM-Welt kennt sich Wolfgang Greulich bestens aus: Seit er sich 1996 mit seinem Unternehmen WS Datenservice e. K. selbstständig gemacht hat, beschäftigt er sich mit den Produkten des amerikanischen Technologiekonzerns. Heute gehört sein Unternehmen zu einem der wichtigsten IBM-Partner für Power-Systeme in der DACH-Region. Das mittelständische Systemhaus implementiert für Kunden aus zahlreichen Branchen einfach zu administrierende IT-Infrastrukturen.
„Mit IBM als Hauptlieferant haben wir einen der innovativsten IT-Entwickler der Welt an der Hand“, erklärt Wolfgang Greulich. „Wenn das Unternehmen heute ein neues Produkt herausbringt, haben wir es morgen beim Kunden im Einsatz.“ Mit seinen zehn Mitarbeitern verfügt der WS Datenservice über ein wendiges Team, das in der schnelllebigen IT-Welt rasch reagieren kann. „Aus IT-Sicht sind wir die Innovationsschnittstelle beim Kunden“, sagt der Geschäftsführer. Vor allem die Dienste des Unternehmens als Managed-Service-Provider mit Rechenzentren in Karlsruhe und einem Desaster-Recovery-Standort in der Ostschweiz wissen die Kunden zu schätzen.
Wolfgang Greulich, Geschäftsführer
Remote rund um die Uhr
Dass das kleine Team Kunden nicht nur bundesweit, sondern auch in Österreich und in der Schweiz bedienen kann, liegt an der vorausschauenden Strategie des Unternehmenschefs: Schon vor 15 Jahren beschloss Greulich, sein Unternehmen zu
Langfristige Kundenbeziehungen
In den vergangenen Jahren haben vor allem die Entwicklungen im Storage-Bereich hin zu Flash-Technologien dem Unternehmen Wachstumszuwächse beschert. Als IBM neue Power-Prozessoren herausgebracht hat, wurden die alten Technologien bei den Kunden gegen die neuen Systeme ausgetauscht. Auch die Rechenzentren des Unternehmens laufen immer mit den aktuellsten Technologien. „Der Hype ,schneller, besser, größer’ hat sich in den letzten Jahren zwar etwas verlangsamt, aber es kommen immer wieder neue Technologien auf den Markt, sodass wir bei unseren Kunden erneut aktiv werden müssen.“ Manche Kundenbeziehungen bestehen schon seit 20 Jahren. Cybersecurity ist dabei ein Feld, das immer wichtiger wird. Eine Herausforderung war es jüngst, über Jahre gewachsene Firewall-Systeme im laufenden Betrieb gegen die neueste Generation auszutauschen. „Da brauchte es eine präzise Vorbereitung“, betont Greulich.
Interview mit Wolfgang Greulich
Warum man nicht jeden Hype mitgehen muss, erklärt Geschäftsführer Wolfgang Greulich.
Tauschen Sie sich mit Ihren Herstellern und Lieferanten über neue Ideen aus?
Viele Distributoren, mit denen wir zusammenarbeiten, unterstützen uns im technischen Consulting, zum Beispiel wenn es darum geht, neue IBM-Power-Systeme und die betroffenen Peripherieprodukte zu konfigurieren. Auch mit IBM Selbst pflegen wir seit Jahrzehnten einen hervoragenden Kontakt, sowohl im technischen als auch im vertrieblichen Bereich. Allerdings testen wir oft deren Produkte und prüfen, ob etwa an neuen Systemen irgendwelche Bauteile Probleme machen. Wir geben unsere Rückmeldung an den Support, und beim nächsten Release-Update der Software oder der Firmware sind die Fehler behoben. Mit vielen Lieferanten und Herstellern arbeiten wir zum Teil seit 25 Jahren zusammen. Da kennt man sich und die Zusammenarbeit funktioniert gut.
An welchen Stellen können Sie mit Ihrem Team innovativ sein, wenn die Produkte, mit denen Sie arbeiten, vorgegeben sind?
Wir verstehen uns als IT-Architekten. Je nach Anforderung des Kunden haben wir unterschiedliche Produkte zur Auswahl. Unsere Aufgabe ist es, aus den verschiedenen Produkten verschiedener Hersteller intelligente Systeme zu bauen, die in sich stabil sind und gut funktionieren. Das ist eine unserer wichtigsten Kompetenzen: aus der großen Auswahl zu selektieren und die Produkte mit den besten technischen Spezifikationen auszuwählen. Darüber hinaus investieren wir bei unseren Rechenzentren regelmäßig in neue Hardware — idealerweise so, dass der Kunde Ausfallzeiten gar nicht bemerkt.
„Wenn wir nicht innovativ sind, haben wir verloren.“
Wolfgang Greulich, Geschäftsführer
Wie kommen Sie immer wieder auf neue Ideen?
In Kundengesprächen hören wir immer genau zu, wo bei den Unternehmen Optimierungsbedarf besteht. Diese Gespräche führe ich als Inhaber und Geschäftsführer meist selbst, weil ich die meiste Erfahrung mit IBM-Projekten habe. Außerdem haben wir immer ein Ohr am IT-Nachrichtengeschehen und wissen dadurch, wohin die Entwicklung geht. Allerdings entscheide ich sehr vorsichtig und gehe einen Weg erst dann mit, wenn er für unsere Kunden sinnvoll erscheint. Man muss immer die Infrastruktur des Kunden im Auge behalten, die muss einfach zuverlässig funktionieren. Da müssen die modernsten, innovativsten Lösungen nicht immer die besten sein.