Unternehmensporträt
water IT Security GmbH
Unternehmensporträt
Cyberangriffe schnell enttarnt
Beim Cybersicherheitsunternehmen water IT Security GmbH sorgen klare Strukturen und große Freiräume dafür, dass Mitarbeiter Ideen schnell weiterentwickeln und in marktfähige Sicherheitslösungen überführen. So hat sich das Düsseldorfer Unternehmen innerhalb von fünf Jahren zu einem etablierten Vertreter der Branche entwickelt. Der Innovationserfolg zeigt sich auch im Umsatz: Dieser wuchs in den vergangenen beiden Jahren um
Neue Lösungen und Weiterentwicklungen der vergangenen drei Jahre machen etwa
Alexander Benoit, Geschäftsführer
Freie Zeiteinteilung
Insgesamt sorgt water IT Security mit einem Team von 87 Menschen aus unterschiedlichen Branchen, Regionen in Deutschland und Österreich sowie verschiedenen kulturellen Hintergründen für ein innovationsfreundliches Umfeld. „Abgesehen von unseren Teams im Schichtbetrieb, die die Systeme unserer Kunden rund um die Uhr, sieben Tage die Woche kontinuierlich überwachen, sind unsere Mitarbeiter völlig frei, wie sie ihren Tag gestalten“, sagt Geschäftsführer Alexander Benoit. Damit sollen sie ihren Fokus und ihre Motivation für ihre Arbeit erhalten. Gleichzeitig gibt es einen Teams-Kanal, in dem Mitarbeiter Beobachtungen und Auffälligkeiten teilen. Auf diese Weise werden relevante Informationen schnell in der gesamten Organisation verbreitet etwa, wenn neue Angriffsmethoden beobachtet werden. In den Teams, die Kundensysteme im Schichtbetrieb überwachen, werden Informationen strukturiert an die jeweils nächste Schicht übergeben. Damit wichtiges Wissen im Unternehmen verfügbar bleibt, greifen die Teams dieses in den wöchentlichen Meetings auch spielerisch wieder auf. „Bei diesem Gamification-Ansatz entsteht ein richtiger Wettbewerb“, erzählt Benoit.
Automatisierung spart Zeit
Neben innovativen Lösungen und Services hat water IT Security viele Prozesse durch Automatisierung effizienter gestaltet. So können beispielsweise IP-Adressen automatisch validiert werden, oder mithilfe von KI werden E-Mails analysiert, um Hinweise auf Social-Engineering-Versuche zu erkennen. Dafür gibt es ein eigenes SOC-Engineering-Team, das Abläufe kontinuierlich verbessert. Durch diese Optimierungen sank die durchschnittliche Bearbeitungszeit pro Vorgang von 15 auf 8 Minuten. So bleibt mehr Zeit für die Betreuung von Kunden und Ansprechpartnern.
water IT Security GmbH ist Top-Innovator 2026.
Interview mit Alexander Benoit
Wie Mitarbeiter bei water im Homeoffice und mit KI effektiv zusammenarbeiten, berichtet Alexander Benoit.
water arbeitet rein remote. Wie schaffen Sie es, Austausch und Teamgefühl Ihrer Mitarbeiter zu organisieren?
Wir haben von Anfang an versucht, das soziale Miteinander bewusst in die digitale Welt zu übertragen. Es gibt bei uns den digitalen gemeinsamen Kaffee und ein virtuelles Großraumbüro, in dem sich Mitarbeiter im Chat auch über Themen jenseits der Projektarbeit austauschen können. Gleichzeitig treffen sich Teams alle sechs bis acht Wochen in einem unserer Offices. Viele Kollegen übernachten dort gemeinsam in unseren Wohnungen und verbringen auch abends Zeit miteinander. Dieses Modell hilft uns beim Recruiting, weil wir Talente unabhängig vom Wohnort einstellen können.
Sie ermöglichen etwa 20 Tage im Jahr Weiterbildungen für alle Mitarbeiter. Welche Themen kommen hier zum Tragen?
Das sind meist sehr fachspezifische Themen. Viele Mitarbeiter bereiten sich auf Zertifizierungen vor oder arbeiten sich in neue Technologien ein. Gerade im Microsoft-Ökosystem entstehen jedes Jahr neue Anforderungen durch Zertifizierungen oder technische Entwicklungen. Gleichzeitig analysieren wir kontinuierlich neue Angriffstechniken und Bedrohungsszenarien. Ergänzend kommen methodische Themen hinzu, etwa Kommunikation oder Zusammenarbeit im Team. Mitarbeiter haben bewusst Freiräume, Weiterbildung flexibel in ihren Arbeitsalltag zu integrieren.
„Wir prüfen ständig, ob wir das Richtige tun.“
Alexander Benoit, Geschäftsführer
Ein wichtiger Aspekt Ihrer Arbeit ist die Beschaffung von Informationen über mögliche Bedrohungen. Woher bekommen Sie diese?
Ein Teil unserer Informationen stammt aus Threat-Intelligence-Reports großer Sicherheitsanbieter, etwa von Microsoft oder Google. Ergänzend beobachten wir die Security-Community in sozialen Netzwerken, sowie spezialisierte Foren. Dort werden neue Beobachtungen oft schnell geteilt. Zusätzlich stehen wir im engen Austausch mit Partnern wie Microsoft.
Wo nutzen Sie KI in Ihren Prozessen?
Künstliche Intelligenz spielt in vielen Bereichen eine Rolle. KI-basierte Tools nutzen wir seit mehreren Jahren im Arbeitsalltag. So verwenden wir Meeting-Agenten, um Besprechungen automatisch zusammenzufassen und Informationen schneller an Kunden weiterzugeben. Darüber hinaus setzen wir KI in eigenen Lösungen ein, um Prozesse zu automatisieren und Daten effizienter auszuwerten. Machine-Learning-Modelle helfen uns, Anomalien zu erkennen und mögliche Cyber-Threats frühzeitig sichtbar zu machen.