Innovationsaward TOP 100-Sieger 2025

Unternehmensporträt

uesa GmbH

Unternehmensporträt

Stärker im Verbund

Zwei Elektrohandwerksbetriebe legten 1959 die Firmengrundlage. Nach bewegten DDR-Zeiten wurde 1990 daraus die Uebigauer Elektro- und Schaltanlagenbau uesa GmbH mit 160 Beschäftigten. Heute fertigen in der internationalen uesa Group rund 1.200 Mitarbeiter Anlagen für Energieversorger, darunter Transformatorenstationen, Außenverteiler oder Niederspannungsanlagen. Die Energiewende ist einer der Gründe dafür, dass dem brandenburgischen Unternehmen die Ideen für neue Produkte nicht so schnell ausgehen.

Daten sind die Grundlage für eine moderne Energieversorgung: Wie viel Strom muss man einkaufen? Wie viel kann man selbst produzieren? Und wie viel davon kann gespeichert werden? „Der erhöhte Elektrobedarf, unter anderem durch die E-Mobilität, führt dazu, dass Energieversorger und Industriefirmen intelligente Anlagen benötigen, die mit den zur Verfügung gestellten Informationen arbeiten“, erklärt Helmut Hoffmann, Unternehmensgründer und Sprecher der Geschäftsführung.

Dr. Jörg Nagel, Helmut Hoffmann, Michael Hoffmann, Geschäftsführer

Hand in Hand

Ein Teil dieser Anlagen sind Niederspannungsverteilungen, für die die Nachfrage im Zuge der Erneuerung der Stromnetze stark angestiegen ist. Um große Stückzahlen schnell und flexibel liefern zu können, hat uesa eine neue Wertschöpfungskette aufgebaut: Ein Tochterunternehmen fertigt Kupferstanzteile, die von einem anderen Tochterunternehmen in einer Sicherungslastschaltleiste verbaut werden. Wiederum eine andere Tochter stellt Montageplatten aus Metall her. Weitere Materialien stammen von langjährigen Lieferanten. Zusätzlich wurde eine Montagestraße bei einer polnischen Tochterfirma aufgebaut. Nach der Vormontage in Polen erfolgt die Fertigstellung der Niederspannungsverteilung in Uebigau. Diese innovative Geschäftsprozessmodellierung brachte Kostenoptimierungen und einen starken Umsatzanstieg im Unternehmen.

Zusammenarbeit in der Gruppe

Die Geschäftsführung arbeitet stetig an Innovationen für Kunden und an innovativen Neuerungen im Prozessablauf. Neue Ideen werden oft durch eine starke Kundennähe angeregt und durch die Geschäftsleitung und die Geschäftsbereichsleiter vorangetrieben. Die gruppenübergreifende Zusammenarbeit ist ihnen dabei besonders wichtig. „Jedes unserer Unternehmen verfügt über eigene technische Fach- und Fertigungskompetenzen“, sagt Helmut Hoffmann. „Durch das Zusammenwirken aller sind besondere Systemlösungen möglich.“ Auch bei der Entwicklung von Produktinnovationen setzt man auf das gebündelte Know-how des Firmenverbunds.

uesa GmbH

2025

Elektronik/Elektrotechnik

Energie

Größenklasse C

5 Auszeichnungen

Kontakt

Gewerbepark-Nord 7
04938 Uebigau

035365 49-0
mail@uesa.de
https://www.uesa.de

Interview mit Helmut Hoffmann

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Interview mit Helmut Hoffmann

Warum bei der uesa GmbH auch in Sachen Innovation gemeinsam vieles besser funktioniert, erklärt Helmut Hoffmann.

Was machen Sie anders als Ihre Wettbewerber?

Unser Grundverständnis von Innovation lautet: „Nicht die Großen fressen die Kleinen, sondern die Schnellen fressen die Langsamen.“ Bei uns werden Neuerungen in kurzer Zeit realisiert, weil Entscheidungen auf direktem Weg gefällt werden. Wir wollen Taktgeber auf dem Markt für Energieversorgungserzeugnisse sein, denn nur durch schnelles Handeln sichern wir uns die Wettbewerbsfähigkeit.

Wie kann Ihr Unternehmen so schnell reagieren?

Die hohe Fertigungstiefe der uesa-Gruppe erlaubt uns eine rasche Überführung von Kundenanforderungen in Innovationen. Wir vereinen alles unter einem Dach: den Elektro- und Schaltanlagenbau in der Nieder- und Mittelspannung, die Blech- und Kupferverarbeitung, die Fertigung von Sicherungseinsätzen und Stromverteilungskomponenten, den Elektroanlagenbau, den Elektroservice und Dienstleistungen im Bereich Netzschutz und Netzleittechnik. Unsere Kunden wissen, dass wir lieferfähig sind und sie sich auf zugesagte Termine verlassen können. Während die Lieferzeiten bei unseren Wettbewerbern bei 20 bis 30 Wochen liegen, sind es bei uns nur drei bis vier Monate.

„Wir freuen uns über die Anerkennung als starkes Partnerunternehmen.“

Helmut Hoffmann, Unternehmensgründer und Sprecher der Geschäftsführung

Wie ist das Top-Management in das Thema Innovation eingebunden?

Damit uesa auf Erfolgskurs bleibt, sind wir als Unternehmer immer wieder gefordert. Wir müssen zusehen, dass wir dranbleiben, indem wir das Wissen im Haus regelmäßig auf Vordermann bringen. Wir qualifizieren unsere Mitarbeiter und stocken da an Personal und Ressourcen auf, wo es notwendig ist. So haben wir kürzlich in zusätzliche Hallen investiert, um die Betonkörper für die Trafos selbst herstellen zu können. Und auch bei der Qualität setzen wir Kontinuität.

Wie finden Sie immer wieder gute Leute mit kreativen Ideen?

Das Wichtigste für unseren Erfolg sind gute Arbeitskräfte. Weil wir die hier vor Ort nur noch schwer finden, kommen wir ihnen entgegen. Wir haben dazu zum Beispiel in der Nachbarschaft ein Unternehmen gekauft. Unsere neuen Mitarbeiter können für die Produktion bestimmter Bauteile also vor Ort bleiben und müssen nicht jeden Tag weite Strecken zur Arbeit fahren.

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