Unternehmensporträt
ThermHex Waben GmbH
Unternehmensporträt
Wabenkerne für stabilen Leichtbau
Jedes zusätzliche Kilogramm im Lkw erhöht den Treibstoffverbrauch und die CO2-Emissionen. Die ThermHex Waben GmbH in Halle an der Saale begegnet diesem Problem mit thermoplastischen Polypropylen-Wabenkernen, die nicht nur recycelbar sind, sondern auch erheblich weniger wiegen als herkömmliche Materialien. Weil ihr patentierter Produktionsprozess den Kern inline zu Sandwichplatten formt, lassen sich kostengünstige Bauteile realisieren, die Gewicht sparen und zugleich Stabilität liefern.
Das Unternehmen folgt dabei einer klaren Linie, die von ganz oben vorgegeben wird. Die Geschäftsleitung stellt die nötigen finanziellen Mittel bereit, um neue Werkstoffe zu erforschen und zugleich Kooperationen mit externen Experten zu fördern. „Es geht darum, den Status quo herauszufordern, kreativ zu denken und flexibel auf Veränderungen zu reagieren“, sagt Geschäftsführer Jochen Pflug. Dieser Anspruch schlägt sich in einer durchdachten Innovationsstrategie nieder: Ideen entstehen nicht zufällig, sondern werden strukturiert bewertet und zügig umgesetzt.
Dr. Jochen Pflug, CEO
Gezielter Aufbau vom Konzept bis zur Marktreife
Eine zentrale Koordinationsstelle im Betrieb sorgt dafür, dass sämtliche Vorschläge rasch erfasst und begutachtet werden. Bei vielversprechenden Ansätzen prüfen Teams aus Forschung, Vertrieb und Produktion, wie sich die technische Umsetzung realisieren lässt und ob der Markt dafür reif ist. Dabei entscheidet die Geschäftsleitung im engen Austausch, wann externe Partner und Forschungseinrichtungen hinzugeschaltet werden. „Besonders stolz bin ich auf die Fähigkeit unseres Unternehmens, ein Umfeld zu schaffen, das Innovation fördert und ermöglicht“, erläutert Pflug. Dieser Prozess ist kein Zufall, sondern das Ergebnis genauer Planung: Jede Projektphase — von der ersten Machbarkeitsanalyse bis zum Serienprodukt — erhält definierte Ressourcen und klare Zuständigkeiten.
Weichen stellen für die Zukunft
Um mit steigenden Nachhaltigkeitsanforderungen Schritt zu halten, treibt die Geschäftsführung die Digitalisierung der Produktion weiter voran. Sensorbasierte Systeme überwachen den Energieeinsatz, und die gewonnenen Daten fließen in neue Produkt- und Verfahrensentwicklungen ein. Dabei wird bewusst Raum geschaffen, um Trends zu erkennen und schnell zu reagieren: Wer eine Idee hat, kann sie unkompliziert einbringen, sofern sie zum Ziel der ressourcenschonenden Leichtbauweise passt. Zusätzlich öffnet das Management Türen für universitäre Kooperationen, damit sich neue Erkenntnisse nahtlos in die Fertigung integrieren lassen. Diese Arbeitsweise zahlt sich aus: ThermHex bleibt ein verlässlicher Partner für alle, die Gewicht, Kosten und Emissionen reduzieren wollen — und zugleich nach einem Struktursystem suchen, das sich flexibel an die Anforderungen des Marktes anpasst.