Unternehmens­portrait

tesa scribos GmbH

Sicherheit

Größenklasse B

1 Teilnahme

Die Welt sicherer machen

1998 gingen der Physiker Matthias Gerspach und einige seiner Kollegen an der Universität Heidelberg der Frage nach, ob auf „tesafilm“-Streifen Informationen gespeichert werden können. Die Idee der Wissenschaftler, dieses Klebeband als eine Art DVD-Ersatz zu nutzen, wird fallengelassen. Doch das von ihnen neu entwickelte Laserbeschriftungsverfahren eignet sich jedoch ideal für den Produkt- und den Markenschutz. Heute ist Gerspach einer von drei Geschäftsführern der 2001 gegründeten tesa scribos GmbH, und das Management-Team setzt voll auf Innovation.

Das hätte es inmitten der Coronapandemie nun wirklich nicht gebraucht: Plötzlich tauchten gefälschte Masken, gefälschte Coronaschnelltests, ja selbst Imitate von Medikamenten und Impfstoffen auf! Solchen und anderen Produktfälschungen vorzubeugen ist das Kerngeschäft der tesa scribos GmbH. Sie ist auf Produktmarkierungen und IT-Systeme zum Schutz vor Fälschungen spezialisiert. Um Innovationen voranzutreiben, hat sie dafür 2019 sogar einen eigenen Geschäftsführer ernannt. Dr. Tobias Kresse, der vor 20 Jahren als Werkstudent an den Forschungen der Uni Heidelberg beteiligt war, kümmert sich nun auf Geschäftsführungsebene zu einem wesentlichen Teil um Innovation.

Neues Geschäftsmodell

Das Spannende an seiner Tätigkeit: Nicht nur die Produkte des Unternehmens verändern sich, sondern auch sein Geschäftsmodell. Wurden die fälschungssicheren Etiketten bis vor einiger Zeit noch ausschließlich selbst produziert, lässt sich inzwischen ein speziell entwickeltes Sicherheitsmerkmal durch Datenübertragung direkt bei den Druckereien und Verpackungsherstellern der Kunden in die Produkte integrieren. Dieses Sicherheitsmerkmal nennt sich „Direct Print“ und ist bei 40 % der laufenden Kundenprojekte das bevorzugte Geschäftsmodell.

Den Fälschern auf der Spur

Die Belieferung der Kunden über eine IT-Plattform ist eine weitere Neuheit der tesa scribos GmbH. Zudem hat die Firma durch intelligente Datenanalyse neue Möglichkeiten geschaffen, die Spur von Produktfälschungen schneller und zielgerichteter aufzunehmen. „Wir arbeiten intensiv an Algorithmen, die unseren Auftraggebern genaue Empfehlungen an die Hand geben, wo es sich für sie lohnt, gegen den Graumarkt vorzugehen, wo sie Testkäufe durchführen oder Razzien veranlassen sollten“, verrät Tobias Kresse. Er und seine Kollegen arbeiten somit täglich an Innovationen, die die Welt ein Stück sicherer machen – denn gefälschte Schutzmasken und minderwertiger Babybrei sind nicht nur ein Ärgernis, sondern gefährlich.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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