Unternehmensporträt
tec4U-Solutions GmbH
Unternehmensporträt
Experten für den Schutz von Mensch und Umwelt
„Gemeinsam erreicht man mehr“ — dieses Motto prägt die Zusammenarbeit im Top-Management der tec4U-Solutions GmbH. Und es kennzeichnet auch die Kooperation mit Kunden, Verbänden und Forschungseinrichtungen. Die Geschäftsführung des Softwareanbieters schielt aber nicht auf kurzfristige Gewinne, sie investiert kontinuierlich in die Weiterentwicklung und sichert so das Wachstum und die führende Marktposition.
Geschäftsführer Stefan Nieser beschäftigt sich seit mehr als 30 Jahren mit dem Themenkomplex Nachhaltigkeit. Der Maschinenbauingenieur erstellte seine damalige Abschlussarbeit an der Universität über die Altfahrzeug-Verordnung und war danach viele Jahre in der Automobilindustrie tätig, unter anderem als Umweltbeauftragter bei smart. Er ist ein ausgewiesener Experte, wenn es darum geht, das Recycling und die Wiederverwertung von Fahrzeugen bereits im Konstruktionsprozess zu berücksichtigen.
Stefan Nieser, CEO
Den Unterschied ausmachen
Heute kümmert sich Stefan Nieser vor allem um die strategische Weiterentwicklung seines Unternehmens, das sich längst auch mit der Nachhaltigkeit von Batterien für Elektroautos beschäftigt. Auch sein Sohn Dominik Nieser ist inzwischen als Prokurist in das Unternehmen eingestiegen. Der studierte Betriebswirt ist ein Experte für die Ökodesign-Verordnung und fokussiert sich vor allem auf die operative Weiterentwicklung. Dabei treibt ihn an, mit seiner Arbeit und mit den innovativen Anwendungen der tec4U-Solutions tagtäglich einen Unterschied zu machen. „Als oberstes Ziel unserer Tätigkeit sehe ich den Schutz von Mensch und Umwelt durch die Erfüllung von Nachhaltigkeitsanforderungen“, sagt Dominik Nieser. Diese, so ergänzt sein Vater Stefan, würden so verwirklicht, dass sie das Unternehmen nicht belasten und wirtschaftlich sinnvoll sind.
Compliance-Checker mit KI
In den vergangenen Jahren hat das Unternehmen seine Software „Data Cross“ weiterentwickelt und für die Version 2.0 erhebliche Summen investiert. Insgesamt zwölf Entwickler waren im Einsatz, um die Software zu optimieren und einen digitalen Produktpass zu integrieren – und das in ständiger Abstimmung mit den Kunden. Auch bei anderen Innovationen wie einem Web-Crawler namens „Compliance Checker“ setzte man konsequent auf Kooperation. So entstand die neue Anwendung in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz. Dabei zeigte sich erneut: Gemeinsam erreicht man mehr.
Interview mit Stefan Nieser
Nachhaltigkeit und Profitabilität sind kein Widerspruch, davon ist Geschäftsführer Stefan Nieser überzeugt.
Sie bieten Prozessberatung, Softwarelösungen mit begleitendem Datenservice rund um das Thema Nachhaltigkeit an. Was zeichnet Ihr Angebot aus?
Wir sind das einzige Unternehmen, welches die Herausforderungen der Nachhaltigkeit als ganzheitliche Lösung anbietet. Ob die Erfassung der Vorgaben, deren Konsolidierung in Spezifikationen, die Integration der Vorgaben in die Unternehmensprozesse, bis hin zur Ermittlung des Ist-Standes über unsere Software „DataCross“. Auch unterstützen wir im Rahmen unseres Datenservices die Unternehmen in der operativen Datenbeschaffung. Dabei ist es entscheidend, sowohl in „DataCross“ als auch beim Datenservice, den Lieferanten partnerschaftlich einzubinden und diesem Mehrwerte zu offerieren. Die Quantität wie auch Qualität der Lieferantendaten, die wir dadurch erhalten, ist für mich ein echtes Alleinstellungsmerkmal.
Wie sehen Sie das Spannungsfeld zwischen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit?
Die Nachhaltigkeitsgrundsätze, die heute im Markt angewendet und von der Politik gefordert werden, sind im Kern auch ökonomisch geprägt. Wenn ich meine CO2-Bilanz verbessere, reduziere ich immer auch meine Energiekosten. Wenn ich Schadstoffe minimiere, verbessere ich meine Wiederverwertungs- und Recyclingmöglichkeiten. Unser Slogan „Open your eyes“ ist hierfür ziemlich passend. Denn nur wenn man erkennt, was man tatsächlich tun muss, ist es für jedes Unternehmen wirtschaftlich möglich, Nachhaltigkeit zu praktizieren. Ein akademischer Ansatz ist hier völlig fehl am Platz.
„Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit gehen Hand in Hand.“
Stefan Nieser, CEO
Wie gehen Sie vor, wenn Sie neue Produkte und Prozesse entwickeln?
Ich bin kein Freund von Forschungsprojekten ohne Marktpotential. Wir beziehen unsere Kunden in alle Entwicklungs- und Forschungsprojekte mit ein. Nur auf Fördermittel zu setzen, lohnt sich nicht, wir forschen nicht um der Forschung willen. Vielmehr entwickeln wir Produkte, die realisierbar sind und die der Markt wirklich braucht. Ein aktuelles Beispiel dafür ist der Web-Crawler „Compliance Checker“, der mittels künstlicher Intelligenz das ökologische Profil von Vorprodukten ermittelt.