Unternehmensporträt
TEBA Kreditbank GmbH & Co. KG
Unternehmensporträt
Neue Ideen für mehr Liquidität
Factoring bedeutet: Unternehmen treten Forderungen ihrer Kunden an ein Kreditinstitut ab, wodurch sie sofortige Liquidität erhalten, ohne auf die Zahlungsfristen ihrer Kunden warten zu müssen. Genau auf diese Art von Dienstleistung hat sich die TEBA Kreditbank GmbH & Co. KG spezialisiert. Etwa 200 Mitarbeiter betreuen bundesweit Kunden aus dem Mittelstand rund ums Factoring und die Lohnsteuervorfinanzierung. Mit innovativen Ideen entwickeln sie ihr Geschäftsfeld immer weiter.
„Wie können wir unser Angebot für die Kunden noch attraktiver machen?“ Diese Frage treibt die Beschäftigten der TEBA Kreditbank täglich an. Antworten gibt es viele: Bei zahlreichen Gelegenheiten werden die Mitarbeiter immer wieder dazu ermuntert, Ideen zu neuen oder Kritik zu bestehenden Prozessen einzubringen. „Außerdem pflegen wir eine Kultur der offenen Tür“, erklärt Geschäftsführer Alexander Ries. „Es passiert, dass ich auf dem Firmenfest von einem Mitarbeiter angesprochen werde, ob wir eigentlich schon mal darüber nachgedacht hätten, unseren Kunden dieses oder jenes anzubieten.“
Alexander Ries (Geschäftsführer Markt), Ersin Cetin (Geschäftsführer Marktfolge)
Mehr Erfolg dank Vorstudien
Damit keine guten Vorschläge verlorengehen, hat das Unternehmen ein Projektmanagement aufgesetzt. Hier können Mitarbeiter nach Abstimmung mit ihrem Abteilungsleiter ihre Ideen vortragen. Bei größeren Themen wird dann eine Vorstudie gemacht, und wenn diese positiv verläuft, wird die Neuerung realisiert. „Früher haben wir viele Vorschläge einfach ausprobiert und uns dabei auch mal verzettelt. Das kostete unnötig Zeit, Geld und Ressourcen“, sagt Ries. „So etwas passiert uns mit dem Projektmanagement und den Vorstudien nicht mehr.“ Für kleinere Themen gibt es darüber hinaus den operativen Produktkreis. Hier diskutieren Vertreter unter anderem aus der Kundenbetreuung und dem Risikomanagement Prozesse, die noch nicht so gut funktionieren. Viele der Verbesserungsvorschläge werden dann direkt in diesem Kreis verwirklicht.
Bewährtes ausbauen
Grundsätzlich steht bei Innovationen die Optimierung der Factoringprozesse stets im Vordergrund. „Wir wollen bei den Themen bleiben, die wir gut können“, betont Ries. „Die wollen wir ausbauen, etwa indem wir unser Produkt noch attraktiver machen oder neue Bausteine hinzunehmen.“ Nicht umsonst ist das Thema Innovation sogar in der Unternehmensstrategie schriftlich dokumentiert: „Neue Ideen zur Entwicklung der Kerngeschäftsfelder werden aufgegriffen und geprüft“, heißt es dort. Beste Voraussetzung also für eine gesunde Weiterentwicklung.
Interview mit Alexander Ries
Warum die Perspektive neuer Mitarbeiter wichtig für das Unternehmen ist, erklärt der Geschäftsführer Alexander Ries.
Wie beschreiben Sie das Innovationsklima in Ihrem Unternehmen?
Ich möchte, dass unsere Mitarbeiter bereit sind, ihre Ideen zu teilen. Auch wenn eine Idee erst einmal schräg klingt, ist das kein Problem: Unter 100 schrägen Ideen ist bestimmt eine gute dabei, die wir realisieren können. Insgesamt legen wir sehr viel Wert auf eine Kultur der Offenheit, in der auch Fehler gemacht werden dürfen. Es ist kein Problem, wenn mal etwas nicht gut gelaufen ist. Und wenn das so ist, schauen wir einfach, wie wir aus diesem Fehler lernen und es beim nächsten Mal besser machen können.
Wie fördern Sie das innovative Potenzial Ihrer Mitarbeiter?
Wir fordern unsere Mitarbeiter immer wieder dazu auf, Themen zu hinterfragen — gerade auch, wenn sie neu bei uns sind, zum Beispiel als Auszubildende. Es ist schließlich so: Wenn man schon lange in einem Unternehmen arbeitet, sind manche Dinge einfach selbstverständlich, weil man sie ja schon immer so gemacht hat. Insbesondere neue Mitarbeiter helfen uns hier sehr, weil sie einen frischen Blick von außen mitbringen.
„Wir pflegen eine Atmosphäre, in der Innovation gefördert wird.“
Alexander Ries, Geschäftsführer
Erhalten Ihre Mitarbeiter zeitliche Freiräume beziehungsweise finanzielle Ressourcen für die Entwicklung von außergewöhnlichen Innovationen?
Wir haben in unserem Projektbudget einen Puffer, den wir für Ideen verwenden können. Wenn ein Mitarbeiter eine Idee hat, der er allein oder gemeinsam mit dem Team nachgehen will, spricht er sich mit dem Abteilungsleiter ab und darf sich dann die Zeit dafür nehmen. Dazu brauchen wir keine formalen Vorgaben, diese Freiheit können sich im vernünftigen Rahmen alle nehmen.
Wo sehen Sie in Ihrer Branche die größten strategischen Herausforderungen für die nächsten Jahre?
Zum einen müssen wir uns mit dem demografischen Wandel beschäftigen. Dem Problem des Fachkräftemangels werden wir mit künstlicher Intelligenz begegnen können. Hier müssen wir unsere Prozesse entsprechend anpassen. Eine weitere Herausforderung ist die wirtschaftliche Lage Deutschlands, denn das Factoring hängt natürlich immer ganz stark von der Wirtschaftsentwicklung ab.