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Unternehmensporträt

Strobl Pumpen GmbH & Co. KG

Unternehmensporträt

Dieses Duo hat den Dreh raus

Angefangen hat es im Keller eines Hauses in Hilpoltstein bei Nürnberg. Vater Robert Strobl war schon jahrzehntelang in der Pumpenbranche tätig, als er sich 2006 mit seinem Sohn selbstständig machte. Heute entwickelt und produziert die Strobl Pumpen GmbH & Co. KG maßgeschneiderte, hoch spezialisierte und innovative Kreiselpumpen, die weltweit im Einsatz sind — in der Abwasserwirtschaft, im Maschinen- und Anlagenbau, im Fahrzeugbau, in Chemie-, Offshore- oder Schiffbaufirmen.

Dass Vater und Sohn gemeinsam gründen, kommt nicht so häufig vor. Bei Christoph und Robert Strobl wurde es jedoch zur Win-win-Kombination, indem Erfahrung und Wissen auf jugendliche Aufbruchstimmung traf. „Ich bin ja mit Pumpen groß geworden“, sagt der Sohn. „Als mein Vater vorschlug zu gründen, habe ich noch studiert, aber ich hatte großes Interesse und große Lust, ein Unternehmen in die Zukunft zu führen.“ Dieses bereichernde Miteinander prägt das Unternehmensklima und die Innovativität des Familienunternehmens bis heute.

Christoph (links) und Robert Strobl, Geschäftsführer

Hohes Engineering, flache Hierarchien

Die Wege sind kurz, buchstäblich. „Haben die Entwickler eine Idee, kommen sie die zehn Meter rüber in unser Büro“, erzählt Christoph Strobl. Und die Geschäftsführer entscheiden schnell: innerhalb einer Stunde, in fünf Minuten. „Die meisten unserer Innovationen sind inkrementell“, erläutert Robert Strobl. Zudem gibt es eine Geschäfts- und Innovationstrategie, die auch regelmäßig im Team diskutiert wird: Wohin geht die Entwicklung, was braucht der Markt? Wie schätzen Vertrieb, Technik, Einkauf die Perspektiven ein? Generell haben die Ingenieure viel Freiraum, um eigenen Ideen nachzugehen. „Unser Innovationsklima ist so gut, wir müssen niemanden mit Geld locken“, sagt der Juniorchef. Und der Vater fügt hinzu: „In guten Jahren bekommen aber alle eine Prämie. Und zwar alle die gleiche, denn alle sind Teil des Erfolgs.“

Innovationsfreudiges Vater-Sohn-Management

Der Junior prescht vor, der Senior bremst? Keineswegs! Mit dem Mut der Erfahrung prescht eher Vater Robert Strobl vor. Sohn Christoph zögert auch mal. Wie im vergangenen Jahr, als die Spezialisten sechs große Kreiselpumpen aus einem speziellen Titanwerkstoff nach Jordanien liefern sollten. Technisch anspruchsvoll, aber lösbar, dachte der Vater. Und sagte zu seinem Sohn: „Man muss auch mal über Grenzen gehen.“ Der Sohn zögerte — und antwortete später: „Okay, machen wir.“ Es hat perfekt funktioniert.

Strobl Pumpen GmbH & Co. KG

2025

Anlagen-/Maschinenbau

Größenklasse A

2 Auszeichnungen

Kontakt

Boschring 3
91161 Hilpoltstein

09174 97708-0
info@strobl-pumpen.de
https://www.strobl-pumpen.de

Interview mit Christoph Strobl

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Interview mit Christoph Strobl

Warum ein gutes Betriebsklima immens wichtig ist für Innovativität, erklären die Geschäftsführer Christoph und Robert Strobl.

Die Pumpenbranche gilt als eine eher traditionell geprägte Branche. Was bedeutet das für die Innovativität eines Norm- und Spezialpumpenherstellers, wie Sie es sind?

Christoph Strobl: Pumpen gibt es seit Jahrhunderten, und um eine Flüssigkeit von A nach B zu bringen, wird man auch immer eine Pumpe brauchen. Bei der Wartung und Entwicklung nutzt man natürlich modernste Technologien. Aber disruptive Kräfte und radikale Innovationen gibt es in unserer Branche nicht. Wir können die Pumpe nicht vollkommen neu erfinden. Bei Innovationen geht es stets um Verbesserungen der bestehenden Technik. Aber da sind wir in unserem Unternehmen sehr innovativ.

Ihre Unternehmenskultur scheint vergleichsweise wenig traditionell ausgerichtet zu sein ...

Christoph Strobl: Stimmt. Wir arbeiten agil und mit modernen Methoden der Unternehmensführung. Die Leute, die bei uns arbeiten, sind darum auch sehr gern bei uns. Robert Strobl: Gerade die Mitarbeiter in der Entwicklung sind hoch motiviert, weil wir ihnen so viel Freiraum geben. Eine Folge dieser Motivation ist — neben dem starken Engagement und der großen Kreativität — unter anderem eine enge Mitarbeiterbindung. Davon wiederum profitieren wir als Geschäftsführung. In den vergangenen Jahren haben unsere Ingenieure so viele neue Produkte, Prozessabläufe und Ideen entwickelt, zum Beispiel für Montagehilfen in der Werkstatt. Und dass wir diesen Erfolg nicht mit individuellen Sonderleistungen, sondern mit einer Prämie für alle honorieren, spornt die Beschäftigten geradezu an. Die Gleichbehandlung stärkt den Zusammenhalt im Team.

„Wir mögen Herausforderungen – und finden anspruchsvolle Lösungen.“

Christoph Strobl, Geschäftsführer

Worin sehen Sie Ihre Innovationskraft?

Christoph Strobl:Was uns innovativer macht als unsere Marktbegleiter, ist, dass wir schnell und agil reagieren. Wir bremsen niemanden aus. Wir sagen nicht: Das machen wir schon seit 20 Jahren so und so. Oder: Dieses Modell wird seit 50 Jahren so gegossen und das bleibt auch so. So ein Denken gibt es bei uns nicht. Die Pumpenbranche an sich ist zwar eher traditionell, aber wir probieren immer wieder und sehr gern Neues aus.

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