Unternehmensporträt
Schneider GmbH
Unternehmensporträt
In Systemen denken
Bei vielen Kunden passen Photovoltaik, Speicher und Wärmepumpe auf dem Papier zusammen — bis Netzgrenzen, Förderregeln und alte Anlagen dazwischenkommen. Wenn solche Hürden eine Standardlösung blockieren, wird die Schneider GmbH in Karlstadt gerufen, um als erfahrener Energietechnikbetrieb individuelle Lösungen zu planen und zu verwirklichen. Das Team entwickelt komplette Energiesysteme für Haushalte und Betriebe, die trotz begrenzter Anschlussleistung und vorhandener Technik funktionieren.
Als neue gesetzliche Vorgaben und Förderbedingungen den Heizungstausch mit Wärmepumpen komplizierter machten, wurden die Anforderungen im Unternehmen zunächst fachlich sortiert. Daraus entstand ein Vorgehen, bei dem in etwa
Barbara Ackermann-Schneider und Gerald Schneider, Geschäftsleitung
Von Beginn an gemeinsam
In einem Projekt für einen Lebensmittellieferanten standen bereits zwei Photovoltaikanlagen, deren Strom vollständig ins Netz ging, am Anschlusspunkt — die verfügbare Leistung war weitgehend belegt. Der Energiedienstleister analysierte Lastgänge und Verbrauchsprofile und entwickelte eine Systemarchitektur, in der der Speicher Leistungsspitzen begrenzt und so die Netzgrenze einhält. Das Konzept wurde mit dem Netzbetreiber abgestimmt, sodass ein wirtschaftlich tragfähiges Gesamtsystem entstand. Aus einem anderen Großprojekt, einer circa 216 Quadratmeter großen Solarthermieanlage für ein Blindeninstitut, zog das Top-Management die Lehre, vergleichbare Anlagen künftig von Beginn an gemeinsam mit den Herstellern zu planen.
Standard muss stabil funktionieren
Innovation ist bei der Schneider GmbH klar Chefsache. „Wichtig ist uns, nicht jeden Trend sofort ins operative Geschäft zu tragen“, betont der Geschäftsführer. Erst wenn eine Lösung technisch robust, handwerklich beherrschbar und servicefähig ist, wird sie strukturiert eingeführt — mit klaren Planungsleitlinien und Schulungen. So will das Top-Management vermeiden, dass das Team mit zu vielen Zukunftsthemen gleichzeitig belastet wird. „Unser Ansatz ist klar: Innovation ja, aber erst dann als Standard, wenn sie im Alltag stabil funktioniert“, sagt Schneider.