26. Juni 2015

Schreiner Group ist „Innovator des Jahres" 2015 (Größenklasse C)

Die Schreiner Group holt den Gesamtsieg in ihrer Größenklasse bei „Top 100"/Ranga Yogeshwar ehrt das Unternehmen


Oberschleißheim/München - Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die Schreiner Group GmbH & Co. KG hat beim Innovationswettbewerb „Top 100" den Gesamtsieg in ihrer Größenklasse errungen und wird deshalb als „Innovator des Jahres 2015" ausgezeichnet. Zuvor hatten sich die Münchener einem anspruchsvollen Auswahlverfahren unterzogen. „Top 100"-Mentor Ranga Yogeshwar wird das Unternehmen am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit ehren.

„Die Schreiner Group GmbH & Co. KG überzeugte bei ‚Top 100' als agiler, wachstumsstarker Mittelständler mit einem umfassenden und ganzheitlichen Innovationsverständnis", schreibt die „Top 100"-Jury in ihrem Urteil zur Wahl des Unternehmens zum „Innovator des Jahres 2015" in der Größenklasse C. In dieser Kategorie treten Mittelständler mit mehr als 250 Mitarbeitern an. Die Schreiner Group beschäftigt derzeit 900 Mitarbeiter.

Die Innovationsstärke des Unternehmens, das sich seit seiner Gründung 1951 von einer „einfachen" Etikettendruckerei zu einer High-Tech-Gruppe der Selbstklebeindustrie entwickelt hat, zeigt sich an den ungewöhnlich vielen Top-Platzierungen der vergangenen Jahre bei „Top 100": 2008 schnitt die Firma aus Oberschleißheim bei München bereits als beste ihrer Größenklasse ab, 2007, 2010 und 2012 kam sie in die engere Auswahl um den Klassensieg. Seit 2002 bekam sie neun Mal das „Top 100"-Siegel verliehen.

In ihrer Begründung würdigt die „Top 100"-Jury besonders „den reibungslosen und neue Innovationsimpulse setzenden Wechsel von der zweiten auf die dritte Familiengeneration in der Geschäftsführung". Diesen Wechsel habe das Unternehmen auf vorbildliche Weise vollzogen und besonders für eine Fortentwicklung der Innovationsprozesse genutzt: „Die konzeptionelle Basis dafür bildet die ‚Strategie 2020', die Roland Schreiner zusammen mit dem obersten Management erarbeitet hat. Mit ihr hat es das Top-Management verstanden, die innerbetriebliche, innovationsbezogene Kommunikation auszuweiten, was nach Ansicht der Jury das ohnehin gute Innovationsklima in der Firma noch einmal verbessert hat. Den Innovationsanspruch der Schreiner Group unterstreicht auch die Verankerung von ‚Innovation' als einer von vier Unternehmenswerten neben ‚Qualität', ‚Leistungskraft' und ‚Freude'", führt die Jury weiter aus.

„Innovation ist ein gelebter Unternehmenswert in der Schreiner Group. Alle Mitarbeiter werden von uns immer wieder motiviert, quer zu denken und neue Ideen einzubringen", sagt der geschäftsführende Gesellschafter Roland Schreiner, „deshalb gebührt mein Dank für das Erreichen der Auszeichnung als ‚Innovator des Jahres' den Mitarbeitern".

Grundlage der Auszeichnung mit dem „Top 100"-Siegel allgemein ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Für die Wahl zum Innovator des Jahres besucht die wissenschaftliche Leitung darüber hinaus in einem dritten Schritt die besten drei Unternehmen jeder Größenklasse, führt Gespräche mit der Geschäftsleitung und sichtet weitere Unterlagen. Eine Jury - hochkarätig besetzt mit Innovationsexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik -trifft schließlich die Entscheidung darüber, welches Unternehmen in der jeweiligen Größenklasse zum Innovator des Jahres gewählt wird.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. 178 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Den Rahmen für die Preisverleihung bildet der Deutsche Mittelstands-Summit in Essen.

Die „Top 100" sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100" sind Familienunternehmen.

„Top 100": der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das „Top 100"-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100" ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

compamedia, Mentor der besten Mittelständler

Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 15 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100" (seit 1993) und „Top Consultant" (seit 2010). Das Unternehmen arbeitet dabei mit namhaften Universitäten zusammen.

Pressemitteilung (PDF)