26. Juni 2015

HÄCKER Automation ist „Innovator des Jahres" 2015 (Größenklasse A)

HÄCKER Automation holt den Gesamtsieg in seiner Größenklasse bei „Top 100"/Ranga Yogeshwar ehrt das Unternehmen

Waltershausen - Erfolg durch unternehmerische Weitsicht: Die HÄCKER Automation GmbH hat beim Innovationswettbewerb „Top 100" den Gesamtsieg in ihrer Größenklasse errungen und wird deshalb als „Innovator des Jahres 2015" ausgezeichnet. Zuvor hatte sich der Maschinenbauer aus dem thüringischen Waltershausen, Ortsteil Schwarzhausen einem anspruchsvollen Auswahlverfahren unterzogen. „Top 100"-Mentor Ranga Yogeshwar wird das Unternehmen am 26. Juni auf dem Deutschen Mittelstands-Summit ehren. Das Unternehmen darf sich zum zweiten Mal nach 2011 Top-Innovator nennen.

Die HÄCKER Automation GmbH aus Waltershausen, Ortsteil Schwarzhausen in Thüringen wird bereits zum zweiten Mal als Top-Innovator ausgezeichnet. In diesem Jahr hat die „Top 100"-Jury das Unternehmen zum „Innovator des Jahres 2015" in der Größenklasse A gewählt. Diese umfasst Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern. Der Maschinenbauer ist Spezialist im Bereich der Mikro- und Nanobauteile, die bis zu 10-mal dünner als ein Haar sein können. Die Innovationstätigkeit des Unternehmens konzentriert sich derzeit auf die Open-Innovation-Plattform „OurPlant", die kurz vor der Markteinführung steht. „‚OurPlant' ist eine Mikromontageanlage, die man ein bisschen mit LEGO-Steinen vergleichen kann", erklärt Geschäftsführer Gerrit Häcker, „die Maschine hat Schnittstellen, an die man beliebig austauschbare Module hängen kann. So können sehr viel schneller als früher neue Anlagen für die Fertigung von Mikro- und Nanoteilen gebaut werden." Das Besondere an „OurPlant": Die Open-Innovation-Plattform lebt von einer aktiven Community, die bisher aus 15 Partnern besteht. Unter anderem beteiligen sich mittelständische Technikunternehmen aus dem Maschinen- und Gerätebau, der IT- und der Laserbranche über Forschungsinstitute bis hin zu Fertigungsdienstleistern an dem Projekt des Thüringer Unternehmens. „Dieses Konzept ist weltweit einzigartig", freut sich Häcker.

Besonders beeindruckt zeigte sich die „Top 100"-Jury davon, wie es das Unternehmen nach einer existenzbedrohenden Krise im Jahr 2012 geschafft hat, mit einer klugen internen Reorganisation und einer Änderung des Geschäftsmodells eine neue Basis für kommendes Wachstum zu schaffen: „HÄCKER Automation ist es im Zuge der Reorganisation beispielhaft gelungen, Bereichs- und Führungsverantwortung an eine neu geschaffenen Führungsebene zu übertragen. Damit hat das Unternehmen seine Innovationskraft nachhaltig gefestigt", so das Juryurteil.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung zum ‚Innovator des Jahres'", sagt Geschäftsführer Gerrit Häcker. „Innovationen sind zentraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur und in unserer strategischen Ausrichtung fest verankert. Denn die Innovationen, die wir heute auf den Weg bringen, sind der entscheidende Wettbewerbsfaktor von morgen."

Grundlage der Auszeichnung mit dem „Top 100"-Siegel allgemein ist eine zweistufige Analyse, die Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team vom Lehrstuhl für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien entwickelt haben. Die Wissenschaftler untersuchen das Innovationsmanagement und den Innovationserfolg der Unternehmen anhand von über 100 Parametern in fünf Kategorien. Für die Wahl zum Innovator des Jahres besucht die wissenschaftliche Leitung darüber hinaus in einem dritten Schritt die besten drei Unternehmen jeder Größenklasse, führt Gespräche mit der Geschäftsleitung und sichtet weitere Unterlagen. Eine Jury - hochkarätig besetzt mit Innovationsexperten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik -trifft schließlich die Entscheidung darüber, welches Unternehmen in der jeweiligen Größenklasse zum Innovator des Jahres gewählt wird.

In diesem Jahr haben Franke und sein Team so viele Anmeldungen wie noch nie geprüft: Von 302 Qualifikanten schafften es 234 Unternehmen ins Finale. 178 von ihnen erhalten in drei Größenklassen (maximal 100 Unternehmen pro Größenklasse) die Auszeichnung. Den Rahmen für die Preisverleihung bildet der Deutsche Mittelstands-Summit in Essen.

Die „Top 100" sind in jeder Hinsicht ausgezeichnet: 71 nationale Marktführer und sogar 31 Weltmarktführer sind dabei. Zusammen meldeten die Top-Innovatoren in den vergangenen drei Jahren 3.405 nationale und internationale Patente an. Knapp 41 Prozent ihres Umsatzes erzielten sie zuletzt mit Marktneuheiten und Verbesserungen, die sie vor der Konkurrenz auf den Markt brachten (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 6,6 Prozent). Der Erfolg kommt nicht von ungefähr: Die Top-Innovatoren investieren im Schnitt 10,5 Prozent ihres Umsatzes in Forschung und Entwicklung (Durchschnitt aller KMU in Deutschland: 1,5 Prozent). Zwei Drittel der „Top 100" sind Familienunternehmen.

„Top 100": der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das „Top 100"-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke vom Institut für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Der Wissenschaftler ist weltweit einer der führenden Experten für User-Innovation. Mentor von „Top 100" ist der Wissenschaftsjournalist und TV-Moderator Ranga Yogeshwar. Projektpartnerin ist die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung. Als Medienpartner begleitet das manager magazin den Unternehmensvergleich. Mehr Infos unter www.top100.de.

compamedia, Mentor der besten Mittelständler

Die 1993 gegründete compamedia GmbH organisiert mit 15 Mitarbeitern die bundesweiten Unternehmensvergleiche „Top 100" (seit 1993) und „Top Consultant" (seit 2010). Das Unternehmen arbeitet dabei mit namhaften Universitäten zusammen.

Pressemitteilung (PDF)