Unternehmensporträt
PRAENATAL Pränatalmedizin, Gynäkologie und Genetik (MVZ) GbR
Unternehmensporträt
Guter Start für ein neues Leben
Keine Überweisung an ein externes Labor, kein wochenlanges Warten, kein Informationsverlust über Praxisgrenzen hinweg: Wenn eine schwangere Frau zum Ersttrimesterscreening in das Versorgungszentrum PRAENATAL Pränatalmedizin, Gynäkologie und Genetik (MVZ) GbR kommt, findet sie dort Pränataldiagnostik, Gynäkologie und Humangenetik unter einem Dach. Intern sorgt die Einführung einer zweiten Führungsebene mit Praxismanagern und einem Geschäftsleiter dafür, dass nicht jede Kleinigkeit mit den Gesellschaftern abgestimmt werden muss.
Als PRAENATAL gegründet wurde, liefen nahezu alle Entscheidungen über die Geschäftsführung. Mit dem Wachstum auf über 20 Fachärzte, drei Standorte und ein eigenes Labor wurde klar: Wenn jede Prozessverbesserung erst über die obersten Entscheider laufen muss, bremst das Innovationen aus. Heute können Praxismanager und der Geschäftsleiter eigenständig Abläufe optimieren. Gleichzeitig erhalten die medizinischen Fachangestellten größere Verantwortungsbereiche, was die Motivation steigert. So haben sie zum Beispiel eigenständig Zuständigkeitsbereiche analysiert, neu geordnet und ihren Vorgesetzten innerhalb von nur drei Tagen zur Genehmigung vorgelegt. Früher hätte dies aufgrund der Abstimmung mit der Geschäftsführung mehrere Wochen gedauert.
Dr. Michael Schälike und Dr. Heike Nelle, Geschäftsführer
Softwaregestützte Tools
Gute Medizin braucht auch gute Steuerung. Deshalb setzt das Unternehmen softwaregestützte Tools ein. Jede Abteilung hat für sich Abläufe identifiziert, bei denen Software Routineaufgaben übernehmen kann, und passende Automatisierungen selbst ausgewählt. Ideen und Umsetzungen stammen aus mehreren Ebenen, statt zentral vorgegeben zu werden. Die Software hilft von automatisierten Terminerinnerungen bis zu detaillierten Zuweiserstatistiken. Die Statistiken werden regelmäßig ausgewertet, sodass frühzeitig ersichtlich wird, wenn das Überweisungsverhalten einzelner Praxen signifikant abweicht. Ohne die systematische Auswertung würden solche Verschiebungen im Tagesgeschäft untergehen.
Fachbeiträge auf der Website
Wie sehr das Klima von Lernen geprägt ist, zeigt ein Fall mit einem unklaren Befund im Ersttrimesterscreening, den ein Paar als quälende Ungewissheit erlebte. Ärztinnen, Praxismanagement und Praxispersonal besprachen den Verlauf offen und entwickelten daraus eine feste Gesprächsstruktur: Unklare Befunde werden seither mit klar benannten Wahrscheinlichkeiten und einem vereinbarten Folgetermin erläutert, der Eltern Orientierung geben soll. Aus wiederkehrenden Fragen im Praxisalltag entstand zudem eine Beitragsreihe auf der Website, in der Fachärzte gemeinsam mit der Kommunikationsabteilung pränataldiagnostische Themen in Alltagssprache erklären. Patientinnen kommen dadurch informierter in die Praxis. Intern regen die Texte dazu an, eigene Abläufe immer wieder zu hinterfragen.