Unternehmensporträt
KPG Rotating Solutions GmbH
Unternehmensporträt
Digitale Präzision für schwere Maschinen
Ein ferngesteuerter Inspektionsroboter, lediglich 20 Millimeter hoch, bahnt sich seinen Weg durch das Innere eines Turbogenerators und kontrolliert jedes Detail — und das, ohne die riesige Maschine demontieren zu müssen. Mit diesem eigens konstruierten Roboter hat die KPG Rotating Solutions GmbH einen neuen Standard für die Wartung großer Kraftwerksanlagen gesetzt. Der Mittelständler deckt die Entwicklung, Fertigung und den Service rotierender Großmaschinen ab, bei denen exakte Zustandsanalysen und die Sicherstellung eines störungsfreien Betriebs im Mittelpunkt stehen.
Das Portfolio des Unternehmens umfasst sämtliche Schritte rund um rotierende Maschinen: Dazu gehören das Engineering, die Herstellung von Antriebselementen und Ersatzteilen sowie der Service für Generatoren, Getriebe und Turbinen. Alle diese Bereiche werden am Standort Albbruck in Baden-Württemberg gebündelt, was eine nahtlose Abstimmung der Arbeitsprozesse und eine gleichbleibend hohe Qualität sicherstellt. Von dieser strukturellen Nähe profitieren die Mitarbeiter durch schnelle Entscheidungen und eindeutig definierte Zuständigkeiten. So lassen sich Verbesserungen im Tagesgeschäft zügig umsetzen.
Dr. Manuel Ebi, Dr. Guenter Ebi, Dr. Dominik Ebi (v.l.n.r.) - alle drei Geschäftsführer
Schnelligkeit und Unabhängigkeit im Kundenauftrag
Für den Mittelständler steht eine herstellerunabhängige Arbeitsweise ebenso im Fokus wie die umfassende Projektabwicklung. Kunden erhalten schlüsselfertige Komplettlösungen, die Planung, Fertigung und Inbetriebnahme einschließen. Die hohe Fertigungstiefe erleichtert dabei die flexible Umsetzung individueller Anforderungen, da komplexe Bauteile intern mit höchster Präzision hergestellt werden. Auch international überzeugt der Anbieter durch kurze Reaktionszeiten und direkten Kontakt mit den Kunden in jedem Projekt. Die enge Verbindung aus Entwicklung, Fertigung und Service trägt dazu bei, die Maschinenverfügbarkeit beim Kunden zu maximieren und Ausfallzeiten spürbar zu reduzieren. „Wir haben die Idee etabliert, das gesamte Unternehmen als ‚Creative Lab‘ zu verstehen. So bedeutet Innovationsarbeit für uns eine Grundhaltung des gesamten Teams, täglich Verbesserungen und Innovationen anzustoßen, um Produkte und Prozesse zu optimieren oder neu zu schaffen“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Manuel Ebi.
Austausch mit Substanz
Der Austausch mit Kunden, Lieferanten und Forschungspartnern ist bei KPG strukturell verankert. So entstehen aus Fokusgruppen, Kundenworkshops und Gesprächen mit technischen Experten nicht nur Erkenntnisse, sondern greifbare Lösungen. Jüngst wurde zum Beispiel ein klassisches Zeitproblem bei Revisionen gelöst, das zuvor gemeinsam mit Kunden und Forschungspartnern identifiziert worden war. Gemeinsam entwickelte man ein additives Fertigungsverfahren, mit dem sicherheitskritische Dichtringe und Lager nun schnell repariert oder bei Bedarf auch neu gefertigt werden können — in höchster Präzision und individuellem Design. So entsteht aus technischer Spezialisierung und partnerschaftlicher Offenheit ein Umfeld, in dem aus jeder Herausforderung der nächste Entwicklungsschritt werden kann.