Unternehmensporträt
Kerling Kunststofftechnik GmbH
Unternehmensporträt
Präzision und Wandel im Kunststoffbau
Kleinste Abweichungen in der Qualität von Kunststoffbauteilen können gravierende Folgen haben — gerade dort, wo Präzision gefragt ist. Die Kerling Kunststofftechnik GmbH setzt deshalb für die Prüfung von Bauteilen künstliche Intelligenz ein. Als vielseitiger Fertiger von Spritzgussteilen mit eigener Stanz- und Biegetechnik zeigt der Mittelständler, wie digitale Werkzeuge und ein modernes Produktionsverständnis das Tagesgeschäft prägen und Möglichkeiten für technologische Neuerungen eröffnen.
Der Einsatz künstlicher Intelligenz in der Qualitätskontrolle ist Teil einer Weiterentwicklung, die weit über die klassische Fertigung hinausgeht: Das Unternehmen hat sich vom Kunststoffteilezulieferer zu einem Systemlieferant für die Leistungselektronik gewandelt. Ergänzt wird dies durch die eigene Stanz- und Biegetechnik und die Integration moderner Technologien zur Ressourcenschonung. Die Transformation der Firma stützt sich auf jahrzehntelange Erfahrung in der Kunststoff- und Metallverarbeitung und einen eigenen Werkzeugbau. Der Geschäftsführer Thomas Kerling unterstreicht die Offenheit für Veränderung: „Innovation bedeutet nicht nur, das Bekannte weiterzuentwickeln, sondern auch, um die Ecke zu denken und neue Wege zu beschreiten.“
Die Geschäftsleitung
Branchenkompetenz durch Netzwerke
Um neue Ansätze zu identifizieren und marktfähige Lösungen zu entwickeln, setzt Kerling Kunststofftechnik auf ein enges Netzwerk von Partnern aus Industrie und Wissenschaft. Die Kooperation mit Hochschulen, vor allem mit der FAU Erlangen, schafft einen stetigen Austausch von Know-how. In gemeinsamen Forschungsprojekten entstehen serientaugliche Fertigungsprozesse, die direkt in den Produktionsalltag übernommen werden können. Der Kontakt zu Kunden wird durch Meetings, Newsletter und Messeauftritte gepflegt, wodurch ihre Anforderungen frühzeitig in die Entwicklungsarbeiten einfließen. Zudem nutzt man regionale Plattformen wie das Süddeutsche Kunststoffzentrum und das Kunststoffnetzwerk Franken, um technologische Neuerungen zu verfolgen und fachübergreifende Kompetenzen auszubauen. Das Engagement in Projekten wie die Entwicklung komplexer Hybridbauteile für die Automobilbranche macht deutlich, wie externe Impulse methodisch in die Wertschöpfung einfließen.
Kundennähe als Grundlage für Innovationserfolge
Die Erfolge des Unternehmens beruhen auf der konsequenten Ausrichtung neuer Lösungen am Bedarf der Kunden. Deren Anforderungen werden in Gesprächen mit Entwicklungsingenieuren festgehalten und in Projektbesprechungen integriert. Die Kombination aus Entwicklungsabteilung, Formen- und Werkzeugbau, Kunststoff- und Metallfertigung sowie Montage und Veredelung bewirkt, dass Kunden alle Leistungen aus einer Hand erhalten. Qualität und Nachhaltigkeit lassen sich durch viele DIN-Zertifizierungen und durch CO2-Neutralität nachweisen. In der Folge profitieren die Auftraggeber von langlebigen, präzise gefertigten Produkten, deren Zuverlässigkeit durch strenge Qualitätskontrollen abgesichert ist. So punktet der Mittelständler mit wirtschaftlicher, aber auch mit ökologischer Verantwortung.