Unternehmensporträt
Karl Schräder Nachf. Inh. Karl-Heinz Schräder e. K.
Unternehmensporträt
Kompetenzen in andere Felder übertragen
Unter der Marke Schräder Abgastechnologie entwickelt und vertreibt die Karl Schräder Nachf. Inh. Karl-Heinz Schräder e. K. technische Lösungen zur Feinstaubreduzierung und Verbesserung des Abbrandverhaltens für Öfen und Biomasseverbrennung bei Einzelraumfeuerstätten. Als die Diskussion um das Thema Feinstaub Fahrt aufnahm, war der Geschäftsführung schnell klar, dass strengere Emissionsgrenzen kommen würden. Zu diesem Zeitpunkt entschied das Unternehmen, eine eigene Nachrüstlösung für bestehende Öfen zu entwickeln, die deren Feinstaubausstoß senken sollte.
Abgastechnologie und Metallverarbeitung sieht die Geschäftsführung nicht als getrennte Geschäftsfelder, sondern als einen gemeinsamen technischen Bereich. Im Mittelpunkt des Geschäfts stehen Konstruktionen, die unter realen Bedingungen dauerhaft funktionieren. Die Geschäftsleitung stellt sich dabei die Frage, wie Kompetenzen aus der Abgastechnologie sinnvoll über klassische Anwendungen hinaus genutzt werden können. „Unser Ansatz ist, technische Tiefe mit praxisnaher Umsetzung zu verbinden und neue Anwendungsfelder dort zu erschließen, wo andere eine Grenze sehen“, sagt Inhaber Karl-Heinz Schräder. Und weil Fertigung, Konstruktion und Systemverständnis im Haus gebündelt sind, können Ideen weitergedacht werden, die andernfalls wirtschaftlich kaum darstellbar wären.
Karl-Heinz Schräder, Inhaber
Mobilstation als gemeinsames Projekt
Ein Beispiel dafür ist eine Mobilstation mit Fahrradabstellplätzen an einem Verkehrsknotenpunkt. Früh saßen Vertreter der Kommune, ein Planungsbüro, ein Designbüro und das Unternehmen Karl Schräder zusammen, um Anforderungen zu klären: Zahl der Stellplätze, Sicherheitsaspekte, verschließbare Boxen, Lademöglichkeiten. Auf dieser Basis entstanden Metallkonstruktionen für den dauerhaften Einsatz. Mit Blick nach vorn beschäftigt die Geschäftsführung die Frage, wie bestehende Anlagen, Verkehrsflächen oder technische Systeme unter neuen Klima-, Emissions- und Nutzungsanforderungen weiterbetrieben werden können, ohne alles neu zu bauen zu müssen.
Ideen aus dem Alltag
Neue Vorhaben entstehen zudem häufig im Alltag, etwa in Kundengesprächen. Schafft es eine Idee ins Haus, prüfen die Verantwortlichen zunächst pragmatisch, welches Problem sie lösen soll, ob sich dafür ein Bedarf erkennen lässt und ob sie zu den eigenen Fertigungsmöglichkeiten passt. Zeichnet sich Potenzial ab, bringen Technik, Vertrieb und Geschäftsführung ihre Perspektiven zusammen und wägen Aufwand, Nutzen und Zugang zum Markt ab. Als gelungen gilt eine Neuerung, wenn sie sich im Alltag bewährt und Kunden zurückmelden, dass sie genau so etwas gebraucht haben.