Unternehmensporträt
IMOS Gubela GmbH
Unternehmensporträt
Klare Entscheidung für optische Bauteile
Manchmal muss es ganz schnell gehen. Dann setzt die IMOS Gubela GmbH alles daran, innerhalb von 24 Stunden einen Prototyp zu bauen, mit dessen Hilfe der Kunde mit nur geringem Investitionsaufwand sofort Messungen für seinen Einsatz durchführen und innerhalb kurzer Zeit eine Entscheidung treffen kann. Das Unternehmen entwickelt und produziert optische Komponenten und Mikrostrukturen, insbesondere aus Kunststoff und Metall, die in Optoelektronik, der Steuerungstechnik, Kodierung und Beleuchtung eingesetzt werden.
Die Geschäftsführung liegt seit der Gründung 1993 kontinuierlich bei Hans-Erich Gubela, der das Unternehmen von einem privaten Institut zu einem integrierten Entwickler und Hersteller geführt hat. Sein Unternehmen bietet die komplette Wertschöpfungskette an, von der Konzeptentwicklung und Optikauslegung über CAD- und FEM-Simulationen, Optikdesign und Werkzeugkonstruktion bis zu Prototyping, Formenbau und Serienfertigung auf modernen Produktionsanlagen. Bei Kundenanfragen prüfen Vertrieb und Entwicklung gemeinsam, ob eine optische Lösung technisch machbar und für den Kunden wirtschaftlich sinnvoll ist. Physiker berechnen am Computer, wie sich das Licht in der geplanten Optik verhält, und nutzen digitale Modelle, um Bauteil und Anwendung anschaulich zu machen.
Hans-Erich Gubela, Geschäftsführer
Alles unter einem Dach
Design, Simulation, Werkzeugbau, Messtechnik und Serienfertigung: Bei IMOS findet sich alles unter einem Dach. „Das erhöht die technischen Möglichkeiten der Entwicklung, verbessert die Qualität und verringert die Reaktionszeiten, was unsere Kunden immer schätzen“, sagt Geschäftsführer Hans-Erich Gubela. Wie gut das funktioniert, zeigt ein Projekt, bei dem ein Kunde für einen Sensorchip zwei unterschiedliche Linsengeometrien benötigte. Die Linsen wurden im Haus berechnet, gefertigt und als Prototypen für die Sensorentwicklung bereitgestellt. Optische Entwicklungen gelten im Unternehmen als Vorhaben mit vielen Stellschrauben, bei denen in der Serienfertigung immer wieder Detailänderungen nötig werden können.
Sinnvolle Innovation
Manchmal schlägt ein Vorhaben auch eine ganz andere Richtung ein: In einem Projekt für einen Automobilhersteller entwickelte das Unternehmen eine optische Lösung, untermauert durch Simulationen und Prototypen. Der Kunde fragte anschließend eine Serienlieferung an. Die Geschäftsführung entschied sich in diesem Fall dagegen, weil der dafür nötige Investitionsaufwand als zu hoch eingeschätzt wurde, und überließ dem Kunden die entwickelte Lösung gegen Entgelt. Grundsätzlich legt Hans-Erich Gubela großen Wert auf „sinnvolle Innovation“. Dafür bringt sich das Unternehmen auch aktiv in BMBF- und EU-Forschungsprojekte mit Fraunhofer-Instituten und Universitäten ein.
IMOS Gubela GmbH ist Top-Innovator 2026.