Unternehmensporträt
ECO Schulte GmbH & Co. KG
Unternehmensporträt
Jeden Tag besser werden
Traditionell und innovativ — so lässt sich die ECO Schulte GmbH & Co. KG treffend beschreiben. Das Unternehmen ist auf die Entwicklung und Produktion von Türfunktionssystemen spezialisiert und wird im Herbst 2026 hundert Jahre alt. Es befindet sich in dritter Generation im Familienbesitz. Innovation ist in dem international aufgestellten, mittelständischen Industrieunternehmen nicht nur Chefsache, sondern ein selbstverständlicher Bestandteil der internen Prozesse und der Kundenbeziehungen.
Gleich drei Familienmitglieder haben wichtige Führungspositionen inne: Die Brüder Tobias und Heiner Schulte sowie ihre Schwester Andrea Widmann sorgen dafür, dass der Innovationsgeist nie erlahmt. „Wir sind sehr dynamisch und kennen keinen Stillstand. Wir streben jeden Tag danach, durch Innovationen besser zu werden“, erläutert Tobias Schulte die Philosophie der Geschäftsleitung. „Die Innovationsprozesse im Unternehmen betreffen alle Bereiche und sind durch einen 360-Grad-Blickwinkel gekennzeichnet.“
Die Geschäftsleitung
Themen neu und mutig denken
Auch die Produktinnovationen des Unternehmens zeichnen sich dadurch aus, dass unterschiedliche Blickwinkel in die Prozesse einfließen — mutig und interdisziplinär. Berücksichtigt werden Markt-, Kunden- und Produktsicht ebenso wie der kritische Blick von außen. „Wir integrieren Personen und Perspektiven, die neue Ideen einbringen und unsere Themen anders denken. So entstehen Innovationen, auf die wir nicht kommen würden, wenn wir nur durch unsere eigene Brille darauf sehen würden“, berichtet Tobias Schulte. „Hinzu kommen regelmäßige, abteilungsübergreifende Abstimmungen, direkte Freigaben durch die Geschäftsführung, eine hohe interne Fertigungstiefe sowie praxisnahes Testen. So halten wir das Unternehmen flexibel und agil.“
Künstliche Intelligenz gehört längst zum Alltag
Ein weiteres Plus ist die konsequente Digitalisierung interner Prozesse, einschließlich der Produktentwicklung und Effizienzprojekte. Für die meisten dieser Prozesse wurden eigene Apps entwickelt, die sie sicher digital abbilden. Auch der Einsatz von KI ist dabei längst Alltag: Einerseits gewinnen die Mitarbeiter mithilfe von KI rasch einen kompletten Überblick über die äußerst breite Produktpalette. Andererseits unterstützt KI das Objektgeschäft, indem Ausschreibungstexte gescannt und automatisch Angebote für die dazu passenden Produkte erstellt werden. Das beweist: Auch wer 100 Jahre alt ist, kann gleichzeitig traditionell und innovativ sein.
ECO Schulte GmbH & Co. KG ist Top-Innovator 2026.
Interview mit Tobias Schulte
Wie die beiden Leitziele Sicherheit und Nachhaltigkeit die Innovationsagenda von ECO Schulte bestimmen, berichtet Geschäftsführer Tobias Schulte.
Bei Ihren Innovationsprojekten arbeiten Sie häufig eng mit Kunden, Partnerunternehmen und Praktikern zusammen. Um welche Themen geht es dabei?
Immer wieder steht bei uns das Thema Sicherheit im Mittelpunkt. So auch bei unseren aktuellsten Neuentwicklungen: Das „ECO Evacuation System” haben wir in enger Zusammenarbeit mit dem Bauherrn entwickelt. Es ermöglicht allen Menschen, ein Gebäude im Gefahrenfall auch dann noch zu verlassen, wenn die Stromversorgung ausgefallen oder abgeschaltet ist. Dank eines innovativ integrierten Batteriemoduls können auch beeinträchtigte Personen die schweren Fluchttüren öffnen und sicher fliehen. Eine weitere sicherheitswirksame Innovation ist das „ECO Protection System“. Es entstand in Kooperation mit Schulen sowie Software- und Schlossherstellern. Das System kann im Falle eines Amoklaufs einzelne Abschnitte oder Flure einer Schule gezielt abriegeln. So können mögliche Täter isoliert und Schüler besser geschützt werden.
Ein weiteres wichtiges Innovationsziel ist die Nachhaltigkeit. Welche Erfolge können Sie in diesem Bereich bereits vorweisen?
Hier gibt es zwei innovative Beispiele: Aktuell entwickeln wir ein Türdrücker-Modell aus einem nachhaltigen Verbundwerkstoff. Der besteht zu
„Nur Innovationskraft sichert unsere Zukunft am Standort Deutschland.”
Tobias Schulte, Geschäftsführer
Inwieweit unterstützt Sie die künstliche Intelligenz beim Thema Nachhaltigkeit?
Sie hilft uns beispielsweise bei der Optimierung der Lieferkette. Wir setzen eine KI ein, um für all unsere Standorte die optimale Beschaffung und Lagerhaltung zu erreichen. So vermeiden wir unnötige Transporte und haben dennoch stets den jeweils optimalen Produktmix auf Lager.