Unternehmens­portrait

ECO Schulte GmbH & Co. KG

2020

Metallherstellung/-verarbeitung

Baugewerbe/Handwerk Hausbau

Größenklasse C

1 Teilnahme

Sicher und schön zugleich

Die Zeiten ändern sich – und mit ihr die Produkte, mit denen Familienbetriebe Geld verdienen. Die ECO Schulte GmbH & Co. KG in Menden ist dafür ein schönes Beispiel: 1926 als klassischer Stanzbetrieb gegründet, ist das Unternehmen seit drei Generationen in Familienbesitz. Heuteführen die drei Geschwister Andrea Widmann, Heinz Schulte und Tobias Schulte gemeinsam die Geschäfte und freuen sich darauf, 2026 das 100-jährige Firmenjubiläum zu feiern.

Heute produziert dieser Mittelständler mit Sitz im Sauerland Systemtechnik für Türen – also Einzelkomponenten wie Beschläge, Türschließer, Schlösser und Scharniere, auch Türbänder genannt. Old Economy also? Weit gefehlt! Man interessiert sich vor allem für die Möglichkeiten, die die Digitalisierung der Branche bietet.

Smartphone ersetzt Schlüssel

„Statt mit einem Schlüssel können die Leute mittels Smartphone-App ihre Haustür öffnen. Dieses Szenario könnte in der nächsten Generation normal sein. Wir setzen uns zu solchen Themen mit Softwareexperten an einen Tisch“, berichtet Tobias Schulte. Weiterhin findet er das Thema ITM spannend, also „intelligentes Türenmanagement“. Dabei geht es darum, große Gebäudekomplexe online miteinander zu vernetzen und Zugangsberechtigungen für bestimmte Personen zu verteilen. „Unser Antrieb ist es, jeden Tag ein Stück besser zu werden. Durch unsere flachen Hierarchien kann wirklich jeder seine Ideen einbringen“, betont der Geschäftsführer. Die ECO Schulte GmbH & Co. KG beschäftigt knapp 600 Leute. Das Prozedere ist somit ganz klar geregelt: Die Mitarbeiter reichen Vorschläge ein, und ein Bewertungsausschuss sieht sie sich dann genauer an.

Designwünsche erfüllt

Der Chef erinnert sich gern an eine einfache, aber geniale Idee eines Mitarbeiters: Die meisten Haustüren haben außen einen großen Schutzbeschlag. Der sorgt dafür, dass die Verbindung zum Beschlag der Türinnenseite gewissen Kräften standhält. Einige Kunden hätten aber aus ästhetischen Gründen innen lieber einen kleineren und eleganteren Beschlag. Der besagte Mitarbeiter hatte nun die Idee, eine Kombination zu entwickeln: außen ein massiver, einbruchhemmender Schutzbeschlag – und dann die Verschraubung so vornehmen, dass der innere Beschlag nicht so voluminös ausfällt. „Die Anforderung war, außen die höchste Sicherheit zu gewährleisten und zugleich innen den Designaspekt zu berücksichtigen. Das konnten wir dank der kreativen Idee unseres Mitarbeiters verwirklichen“, erklärt Schulte.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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