Unternehmensporträt
Dr. Fooke-Achterrath Laboratorien GmbH
Unternehmensporträt
Beherzter Einsatz für höchstmögliche Präzision
Allergien können den Alltag stark beeinträchtigen — besonders häufig sind Reaktionen auf Gräser, Baumpollen oder Hausstaubmilben. Die Dr. Fooke-Achterrath Laboratorien GmbH gehört international zu den führenden Unternehmen der Branche. Mit modernsten, selbst entwickelten In-vitro-Testsystemen für die spezifische Allergie- und Autoimmundiagnostik sowie einem spezialisierten Labor für mikrobiologische Kontrollen setzt das Unternehmen hohe Maßstäbe in der Diagnostik.
Ideenbox, Brainstormings, Feedbackrunden: Prozesse und Plattformen ermutigen die knapp 70 Mitarbeiter des Neusser Familienunternehmens dazu, sich im Arbeitsalltag bewusst mit Verbesserungspotenzial zu befassen. Auch die Bewertung erfolgt strukturiert und transparent. „Wir nehmen alle Vorschläge ernst, prüfen sie fair und realisieren vielversprechende Ideen“, sagt Geschäftsführerin Kristina Fooke-Clemens. „Indem wir unsere Mitarbeiter aktiv in die Verbesserung von Prozessen, Produkten und Dienstleistungen einbinden, steigern wir ihre Motivation genauso wie unsere Innovationskraft.“
Kristina Fooke-Clemens, Geschäftsführerin
Kleiner Vorschlag, große Wirkung
Innovativität spiegelt sich laut der Geschäftsführerin weniger im Einzelnen, sondern in der Unternehmens-DNA: in der Art der Zusammenarbeit, in der Entscheidungsfindung und darin, Veränderung aktiv zu gestalten. „Wandel passiert nicht per Zufall. Innovation beginnt im Kleinen, etwa mit einer Anpassung in einem internen Arbeitsprozess, und endet im Großen, etwa mit einem skalierbaren System. Bei uns wird fast täglich etwas Neues entdeckt“, sagt Geschäftsführerin Kristina Fooke-Clemens. Eine Herausforderung sei jedoch die Bürokratie. Dokumentationspflichten und regulatorische Vorgaben hätten sich zuletzt fast vervierfacht und stellten mitunter eine Hürde dar, wenn es um Diagnostik für kleinere Zielgruppen gehe. „Damit kämpfen viele Hersteller.“
Die Geschichte der Diagnostik geht weiter
Der Mittelständler setzt die meisten gesetzlichen Vorgaben inzwischen digital um. Das papierlose Büro ist so gut wie etabliert, und auch das Qualitätsmanagement ist komplett digitalisiert. „Wichtig für uns als Hersteller ist, dass das Produkt weiterhin im Fokus steht. Als Dienstleister wollen wir weiter auf Service und Kundenbindung setzen. In den vergangenen 35 Jahren ist uns das gut gelungen, weil wir auch unsere internen Prozesse immer weiter optimieren“, erläutert Geschäftsführerin Kristina Fooke-Clemens. Auch künftig strebt das Team unter anderem danach, Medizinern mit immer sensibleren Testsystemen noch detailliertere Diagnosen zu Allergien oder Autoimmunerkrankungen zu ermöglichen, um daran eine optimale Therapie auszurichten.
Interview mit Sascha Essers
Wie der Boden für ein gutes Innovationsklima fruchtbar bleibt, beschreibt Sascha Essers.
Wie reift eine Innovation in Ihrem Unternehmen?
Betreffen innovative Ideen oder Änderungen neue Technologien oder Prozesse, testen wir meist erst Machbarkeit und Nutzen per Prototyp oder Pilotprojekt im laufenden Betrieb. Dabei legen wir großen Wert darauf, unsere Mitarbeiter auf das, was kommt, vorzubereiten. Natürlich sollen die Veränderungen die gewünschten Ergebnisse erzielen. Dazu sammeln wir stetig Feedback. Den Erfolg nach der Realisierung der Ideen überprüfen wir ebenfalls regelmäßig mit Mitarbeiter-Feedback, zudem via Monitoring und Kennzahlen, anhand derer wir die Veränderung messen.
Warum ist die Einbindung aller Mitarbeiter in Innovation für Sie so zentral?
Ein produktives und wertschätzendes Innovationsklima fördert Kreativität, Zusammenarbeit und den Willen, sich stetig zu verbessern — essenzielle Faktoren der Wettbewerbs- und Zukunftsfähigkeit. Indem wir den Boden für neue Ideen bereiten und erfolgreiche Einfälle mit Geld-, Sachprämien oder öffentlicher Bekanntmachung anerkennen, fördern wir eine Kultur, in der jeder Einzelne seine Kreativität ohne Angst vor Fehlern oder Ablehnung ausleben kann.
„Manchmal ist die Innovation selbst weniger bedeutend als der Weg dahin.“
Sascha Essers, Head of Finance und HR-Manager
Was unterscheidet Sie von Mitbewerbern am Markt?
Als flexibles und kundenorientiertes Familienunternehmen stellen wir herausragende Produkte her. Im Mittelpunkt steht immer der Patient. Wir setzen alles daran, Menschen mit einer hervorragenden Diagnostik bestmöglich zu versorgen.
Wie lauten Ihre Zukunftsthemen?
Wir wünschen uns auch in Zukunft, passendes Personal zu finden. Jedoch selbst in einem so dicht besiedelten Bundesland wie NRW wird dies zunehmend schwieriger. Unsere Erfahrung zeigt: Der Mensch ist per se neugierig. Aber es kann schwierig sein, wenn er sich in einem engen Rahmen bewegen muss. Wir haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht, unseren Mitarbeitern die Freiheit zu lassen, sich zu entfalten und zu verändern. So entstehen ganz neue Impulse.
Was wünschen Sie sich für die nächsten Jahre?
Eines unserer Ziele ist, uns in der Allergiediagnostik noch breiter aufzustellen. Für unsere Branche wünsche ich mir, dass sich Unternehmen wieder darauf konzentrieren können, dass es den Menschen, also den Patienten, besser geht — und dass sie sich nicht bürokratiebedingt selbst begrenzen.