Zühlke Engineering GmbH

Engineering
Weitere Branchen: Unternehmensberatung
Um Bedürfnisse zu verstehen, fragen wir die Kunden nicht nur, was sie brauchen – wir beobachten auch, was sie tun.
Fabrizio Ferrandina, Geschäftsführer

Fabrizio Ferrandina erläutert die Voraussetzungen für ein gutes Innovationsklima bei Zühlke und spricht über das eigene Erfolgsmodell.


Bei Zühlke wird eine Kultur gelebt, in der sich Innovation nicht von oben verordnen lässt. Was heißt das ganz konkret?

Ich glaube, der Reiz unserer Kultur besteht darin, dass wir das Beste aus zwei Welten verbinden: Auf der einen Seite fördern wir eine Start-up-Kultur mit kurzen Wegen, vielen Möglichkeiten zum gegenseitigen Austausch, Freiräumen, Flexibilität, offenen Diskussionen und Transparenz. Auf der anderen Seite bieten wir aber auch die Vorteile eines international tätigen Unternehmens mit zahlreichen unterschiedlichen Karrierewegen, großen internen Expertennetzwerken und nicht zuletzt herausfordernden Kundenprojekten aus ganz unterschiedlichen Branchen.

Wie sorgen Sie für ein gutes Innovationsklima?

Bei uns ist alles auf Innovation und Weiterentwicklung ausgerichtet. Das beginnt bei der strategischen Positionierung im Markt und den daraus resultierenden anspruchsvollen und einzigartigen Projekten. Eine große Bedeutung hat für uns auch unsere besondere Freitagskultur: Der Freitag wird bei uns ausgiebig für die interne Wissensweitergabe genutzt, sei es in Form von Workshops, bei Meet-ups oder Hackathons. Wichtig ist auch unser Zühlke-Camp, bei dem wir einmal im Jahr für eine Woche zusammenkommen, um abseits unseres Arbeitsalltags Themen zu erarbeiten und voranzutreiben. Darüber hinaus nutzen wir eine ganze Reihe verschiedener digitaler Plattformen und Tools, beispielsweise zum Wissensaustausch, von denen wir einige selbst entwickelt haben. 2018 wurde Ihr Unternehmen 50 Jahre alt.

Worauf fußt Ihr Innovationserfolg?

Wenn ich das stark verkürze, spielen vor allem drei Faktoren eine Rolle. Erstens sind wir sehr gut darin, Innovationen, Ideen und Erfolgskonzepte zu übertragen, etwa von einer Branche auf die andere: Stichwort „Cross Industry Innovation“. Zweitens stellen wir unsere Erfahrungen aus der Zusammenarbeit mit Start-ups, etwa deren Agilität, Schnelligkeit und Kreativität, großen und mittelständischen Unternehmen zur Verfügung. Dieser Ansatz führt dazu, dass unsere Kunden sehr spannende und oft auch strategisch entscheidende Projekte an uns herantragen. Das motiviert uns sehr und hilft uns dabei, neue Mitarbeiter zu uns zu holen. Und hier kommt der dritte Faktor ins Spiel: Wir sind sehr gut darin, wertvolles Know-how zu entwickeln und in die passenden Projekte einzubringen. Das bestätigen uns unsere zufriedenen Kunden – und das spiegeln auch die konstanten Wachstumszahlen der vergangenen Jahre wider.