Peter Huber Kältemaschinenbau AG

Anlagen-/Maschinenbau
Wir wollen nicht die Größten sein, wir wollen das beste Produkt anbieten.
Daniel Huber, Vorstandsvorsitzender

Warum schnelle Entscheidungen für den Erfolg der Peter Huber Kältemaschinenbau AG so wichtig sind, erklärt Daniel Huber.


Auf welche Weise fördern Sie das kreative Denken Ihrer Mitarbeiter?

Jeder bekommt die Freiräume, die er braucht, wenn er etwas ausprobieren möchte. Wenn jemand eine gute Lösung gefunden hat, stellt er sie seinem Vorgesetzten auf dem kurzen Dienstweg vor. So lässt sich unsere Qualität immer weiter verbessern. Für den schnellen Austausch haben Sie auch ein Kommunikationszentrum eingerichtet.

Was hat es damit auf sich?

Wir haben für die Produktionsleiter, die Einkäufer und die Projektleiter ein Großraumbüro mitten in der Produktion platziert. Hier können sie sich auf kürzestem Weg direkt über den Schreibtisch hinweg abstimmen. Der zweite Vorteil ist, dass alle Mitarbeiter des Betriebs jederzeit ihre zuständigen Meister und Teamleiter kontaktieren können. Das Kommunikationszentrum stärkt mit seinen kurzen Wegen unsere Innovationskraft: Wir legen pro Jahr 35.000 Artikel neu an. Das wäre mit längeren Abstimmungswegen gar nicht möglich.

Gibt es Anreizsysteme für die Mitarbeiter, sich noch mehr einzusetzen?

Natürlich möchten wir als Familienbetrieb unseren Unternehmenserfolg auch mit den Mitarbeitern teilen. Sie erhalten deshalb einen Erfolgsbonus, eine individuelle Leistungsprämie sowie verschiedenste weitere Sozialleistungen. Zusätzlich haben wir eine Mitarbeiterkarte eingeführt: Vollzeitkräfte bekommen nach ihrer Probezeit 40 €, Teilzeitkräfte 20 € netto pro Monat auf ihrer Karte gutgeschrieben. Die können sie dann in lokalen Geschäften oder in Onlineshops einlösen. Dieses Modell der Erfolgsbeteiligung ist bei unseren Mitarbeitern sehr beliebt.

Welche Kanäle nutzen Sie für das Marketing?

Wir haben die Zahl unserer Auszubildenden 2017 von 36 auf 52 erhöht. Damit holen wir uns auch immer mehr frische Ideen ins Haus, zum Beispiel die Anregung, die Social-Media-Kanäle verstärkt für unser Marketing zu nutzen. Mittlerweile präsentieren viele unserer Mitarbeiter unser Unternehmen auf ihren privaten Instagram-Accounts. Zur Rekrutierung neuer Mitarbeiter schalten wir kreative Werbung in öffentlichen Verkehrsmitteln, im Bahnhof und im Kino. Ansonsten hat man als kleiner Mittelständler in der Region keine Chance.