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Peter Huber Kältemaschinenbau AG

Anlagen-/Maschinenbau
Weitere Branchen: Kälte/Klima/Sanitär/Heizung
Unser Ziel ist die permanente Innovations- und Technologieführerschaft.
Daniel Huber, Vorstandsvorsitzender

Wie bei Peter Huber Kältemaschinenbau permanente Innovation als Grundlage des Geschäftserfolgs gelingt, erläutert Daniel Huber.


Innovation ist in Ihrem Unternehmen kein Zufall, sie wird strategisch vorangetrieben. Wie kann man sich das vorstellen?

Wir haben ein Strategieteam, das sich etwa aus dem Produktionsleiter, der Vertriebsleitung und der technischen Leitung zusammensetzt. Das Team klärt und fragt ab, welche Trends es bei den Kunden gibt, und beobachtet die Marktentwicklung. An diesen Analysen richten wir unsere strategischen Innovationsentscheidungen aus. Ein Beispiel: Aufgrund des Wechsels von der Verbrennungstechnologie zur E-Mobilität haben wir beschlossen, viele unserer Produkte speziell an dieses Feld anzupassen, weil dort ganz andere Anforderungen an die Temperiertechnik gestellt werden.

Gibt es andere Themenfelder, bei denen Sie sich derzeit neu aufstellen?

Das Internet der Dinge verändert unseren gesamten Aftersales-Bereich. Wir haben inzwischen viel Sensorik und ausgeklügelte Diagnostikwerkzeuge in unsere Temperiermaschinen eingebaut und können damit Ferndiagnosen durchführen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten: Die Kunden können die Diagnosedatei auf einen USB-Stick laden und uns zuschicken, oder wir machen die gesamte Analyse on the fly. Derzeit verknüpfen wir diese Diagnosewerkzeuge noch mit künstlicher Intelligenz, sodass wir künftig Auswertungen und Hilfen zunehmend per Software erledigen können. Ein anderes Beispiel ist der Umweltschutz: Wir sind Vorreiter bei der Verwendung natürlicher Kältemittel und zwingen unsere Kunden regelrecht dazu, umweltfreundlich zu arbeiten. Das betrifft vor allem den amerikanischen Markt, wo es zum Teil weniger strenge Vorschriften gibt.

Welche Philosophie steckt hinter Ihrer Innovationsorientierung?

Wir wollen nicht die Größten sein, aber die Besten. Wir haben ein Papier, das unsere permanente Innovationsstrategie beschreibt. Darin heißt es: Jeden Morgen erwacht in Afrika eine Gazelle. Sie weiß, dass sie schneller laufen muss als der schnellste Löwe, wenn sie am Leben bleiben will. Jeden Morgen wacht ein Löwe auf. Er weiß, dass er schneller laufen muss als die langsamste Gazelle, wenn er nicht verhungern will. Ob man ein Löwe ist oder eine Gazelle: Sobald die Sonne aufgeht, muss man laufen! Das gilt auch für uns in Offenburg.