intensivLEBEN GmbH – Außerklinisches Beatmungs- und Weaningzentrum

Gesundheitswesen
Wir wollen, dass unsere Patienten ein Teil des gesellschaftlichen Lebens bleiben können.
Nicole Wieberneit, Geschäftsführerin

Warum beim ambulanten Intensivpflegedienst intensivLEBEN die Ausbildung im Fokus steht und was das Innovative daran ist, erklärt Nicole Wieberneit.


Warum konzentrieren sich Ihre Innovationsbemühungen auf die Personalentwicklung?

Durch den demografischen Wandel und den daraus resultierenden Fachkräftemangel steht die Pflegebranche vor enormen Herausforderungen, denen wir uns zeitig und mit den nötigen Konsequenzen stellen müssen. Um die Zukunft unseres Unternehmens zu sichern, investieren wir deshalb sehr viel Geld in die Ausbildung zukünftiger Mitarbeiter und sorgen dafür, dass sie alle notwendige Unterstützung erhalten, schulisch und beruflich.

Können Sie ein Beispiel nennen?

Unser Pflegeassistenten-Konzept zum Beispiel soll Mitarbeiter dazu motivieren, eine Ausbildung zu absolvieren. Wer sich dafür entscheidet, erhält trotzdem den vollen Lohn, muss also keine finanziellen Einbußen fürchten. Unser Investitionsbeitrag ist dabei hoch, zahlt sich aber aus. Schließlich haben wir dann nach drei Jahren einen top ausgebildeten Mitarbeiter zur Verfügung, der mit all unseren Prozessen bestens vertraut ist.

Welchen Einfluss können Ihre Mitarbeiter auf die Unternehmensprozesse nehmen?

Unser Auftrag ist eine ganzheitliche und individuelle Betreuung auf höchstem medizinischem und pflegerischem Niveau. Dafür brauchen wir motivierte Mitarbeiter, die sich mit ihrer Arbeit und dem Unternehmen identifizieren. Kommunikation ist dafür die Voraussetzung und bei uns daher das höchste Gut. Besprechungen auf verschiedenen Ebenen gewährleisten einen ständigen Informationsaustausch, außerdem führt die Geschäftsleitung regelmäßig Einzelgespräche an der Basis. Neue Ideen oder Verbesserungsvorschläge der Mitarbeiter sind stets willkommen und werden von den Gremien der Führungsebene angenommen und geprüft. Außerdem regen wir zu kreativem Denken durchaus mal bei einem Gläschen guten Weins an – das fördert und motiviert.

Sie sehen also trotz der schwierigen Rahmenbedingungen optimistisch in die Zukunft?

Ja, absolut. Und wenn unsere innovativen Konzepte Früchte tragen, können wir uns vorstellen, unsere Ideen auch in anderen Bundesländern zu realisieren. Maßgebend ist aber auch, dass die Politik und das Gesundheitswesen ihre Hausaufgaben machen.