C.E. Schneckenflügel GmbH

Metallherstellung/-verarbeitung
Weitere Branchen: Anlagen-/Maschinenbau | Baugewerbe/Handwerk
Wie kann eine Innovation ganze Jahrtausende überstehen?
Rolf Eiting, Geschäftsführer

Wer bei C.E. Schneckenflügel für neue Ideen verantwortlich ist, erzählt Rolf Eiting.


Sie sind ein extrem spezialisierter Betrieb für eine an sich große Branche. Was machen Sie anders als der Wettbewerb?

Wir verfolgen in unserer Familie schon seit mehr als 40 Jahren die Jahrtausende alte Idee der „archimedischen Schraube“ – einer Förderanlage, deren Hauptanwendung es damals war, Wasser zu Bewässerungs- und Entwässerungszwecken auf ein höheres Niveau zu transportieren. Diese Idee macht die Fördertechnik im großen Maßstab erst möglich. Heute zeichnet uns aus, dass wir mithilfe automatisierter und digitalisierter Prozesse Schneckenflügel äußerst schnell fertigen können. Eine Kundenanfrage beantworten wir spätestens nach 24 Stunden. Kommt es zu einer Bestellung, werden die Bestelldaten des Kunden geprüft, die Zuschnittdaten erzeugt und zur optimalen Ausnutzung auf der Blechplatte automatisch an ein Verschachtelungsprogramm gegeben. Das Programm haben wir in Zusammenarbeit mit Softwareexperten weiter optimiert. Wenn ein Kunde in Not war, haben wir schon öfter in nur 24 Stunden gefertigt und ausgeliefert.

Wer sind die kreativen Köpfe in Ihrem Unternehmen?

Unsere Mitarbeiter im technischen Vertrieb denken fast schon wie Schneckenflügel. Nein, im Ernst: Sie kennen sich sehr gut mit den technischen Details der unterschiedlichsten Anforderungen aus und können so schon in der Anfragephase die geforderten Elemente optimieren. Hier profitieren wir von der langjährigen Erfahrung unserer Belegschaft.

Woher nehmen die Kollegen neue Ideen?

Die meisten Produktideen entstehen bei uns im Haus, wenn wir überlegen, wie wir den Kunden bei der Entwicklung seiner Förderanlagen unterstützen können. So konnten wir schon weitaus präzisere und hochwertigere Versionen anbieten, indem wir in alternativen Materialien gefertigt haben. Unser Vertrieb ist zudem vor Ort und berät den Kunden bei seiner Prozessoptimierung.

Wie würden Sie das Innovationsklima in Ihrem Unternehmen beschreiben?

Ich als Chef bin natürlich der Überzeugung, dass unser Innovationsklima sehr gut ist. Aber ich wollte dann doch auch mal wissen, wie meine Mitarbeiter das eigentlich sehen. Daher habe ich ihnen einen entsprechenden Fragebogen vorgelegt. Das Ergebnis war, dass sie das Innovationsklima noch besser finden als ich. Das hat mich natürlich gefreut!