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Schmidt + Clemens GmbH + Co. KG

Metallverarbeitung
Adresse
Kaiserau 2 51789 Lindlar

Glänzendes Blau


Blau ist das Logo der Schmidt + Clemens GmbH + Co. KG in Lindlar- Kaiserau. Und das soll in 2016 besonders glänzen. Mit diesem Jahresziel will die Geschäftsleitung des Edelstahlwerks das Thema Qualität in den Fokus nehmen. Die muss stimmen, denn das Werk stellt hochlegierten Edelstahl im Horizontal-, Vertikalschleuder- und Formgussverfahren her – ergänzt von Feinguss und Schmiedekomponenten. Daraus fertigt dieses Unternehmen Rohrsysteme, die etwa in der petrochemischen Industrie zum Einsatz kommen.

1879 als Stahlhandel gegründet, ist dieser bergische Betrieb international die Nummer eins. Und auch sonst agiert das inhabergeführte Familienunternehmen erfolgreich: Es betreibt eine der größten Forschungsund Entwicklungsabteilungen der Branche und hält zahlreiche Patente. Allein am Hauptsitz in Lindlar bei Köln arbeiten 611 Menschen. Mit den Standorten in Brasilien, Indien, den USA, Großbritannien, Tschechien, Spanien, Malaysia und Saudi Arabien sind es 1.063 Beschäftigte.

Einzigartiger Teststand

Weltweit einmalig ist der Hochtemperatur-Teststand der Unternehmensgruppe, der im eigenen Forschungs-und Entwicklungslabor steht. Hier können Werkstoffe unter speziellen Einsatzbedingungen erprobt werden, wie sie beispielsweise in der petrochemischen Anlage des Kunden vorherrschen. Dabei können Druck, Gasgemisch und Temperatur entsprechend simuliert werden. „Aus den Ergebnissen können wir dann kundenspezifische Lösungsansätze ableiten“, sagt der Geschäftsführer Jan Schmidt-Krayer. Die Ergebnisse hält die Datenbank „Hype“ fest. Darauf können die Kollegen zugreifen und die Ideen somit weiter beurteilen oder bearbeiten.

Das Ohr am Markt

Oft sind es die Vertriebs- und Marketingmitarbeiter, die im Haus Innovationsprojekte anstoßen. Sie haben ihr Ohr am Markt und verfügen über das entsprechende Prozesswissen. „Die Probleme, die unsere Kunden beim Betrieb ihrer Anlagen haben, fließen direkt in unsere Entwicklungsarbeit ein“, erklärt Jan Schmidt-Krayer. Prozessnahe Produkttests schließen sich der eigentlichen Entwicklungsarbeit an. Mittels der daraus gewonnenen Erkenntnisse lässt sich immer wieder korrigierend eingreifen. Nach der Markteinführung tauschen sich die Verantwortlichen in sogenannten Lessons-learned-Sessions intensiv mit den Kunden aus. Auch dabei entstehen wertvolle Impulse und Neuerungen. Ein betriebliches Vorschlagwesen belohnt die Kreativität der Mitarbeiter mit Geldprämien und Reisen – zum Beispiel zu einem Auslandsstandort der Firma.

Jan Schmidt-Krayer
Geschäftsführer

„Wir leben unser Leitbild, das da lautet: „Make it happen“, und fördern die Entscheidungsfreude.“


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