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Evonik Creavis GmbH

Chemie/Kunststoff
Adresse
Paul-Baumann-Straße 1 45772 Marl
Weitere Standorte

63457 Hanau

Spezialeinheit für kreative Impulse


Kurzfristige Markttrends und kurzfristige Gewinnoptimierungen? Diese Faktoren spielen für die Evonik Creavis GmbH keine Rolle: Als strategische Innovationseinheit des global erfolgreichen Spezialchemiekonzerns Evonik Industries AG verwirklicht sie mittel- und langfristige Forschungsprojekte. Eine spezielle Abteilung analysiert die Akzeptanz neuer Ideen am Markt, denn die Projekte im Portfolio der Evonik Creavis sind beispiellos neu.

Als Innovationsdienstleister will der Geschäftsführer Prof. Dr. Stefan Buchholz sein Unternehmen nicht verstanden wissen: „Wir denken für Evonik in die Zukunft. Unsere Projekte sind keine Auftragsarbeiten, sondern kreative Impulse für die Entwicklung des Mutterkonzerns.“

Marktrelevante Forschung

Projekte, die sich über einen Zeitraum von fünf bis zehn Jahren erstrecken, sollten durch die Gründung der Evonik Creavis GmbH erleichtert werden. Das vom Mutterkonzern erteilte Budget erlaubt es ihr, spannende Forschungsthemen anzugehen. Die betreibt sie unter dem Leitspruch „Science to Business“ gemeinsam mit Forschungsinstituten und Hochschulen. Regelmäßig lädt das Unternehmen Dozenten ein und zeigt ihnen im gemeinsamen Gespräch marktrelevante Aspekte ihrer universitären Forschung auf. Dem Argument „Marktrelevanz“ verdankt die Abteilung „Business & Launch Management“ ihre Gründung, berichtet Buchholz: „Uns fiel auf, dass Entwicklungen nach der Übergabe an den Konzern stellenweise scheiterten. Diese relativ neue Abteilung prüft die wirtschaftliche Erfolgswahrscheinlichkeit unserer Projekte und bereitet den Markteintritt gemeinsam mit den operativen Einheiten des Konzerns vor.“

Lebensnahe Innovationen

Aus der breiten Palette der Innovationen wählt Buchholz zwei Produkte aus, die das Aufgabengebiet der Evonik Creavis illustrieren: Beispiel eins ist eine Hohlfaser, die Biomethan aus Biogas von Kohlenstoffdioxid trennt. Immer mehr Landwirte und Firmen betreiben Biogasanlagen auf Basis von Abfallstoffen als Nebenerwerbsquelle oder zur direkten Nutzung des Biomethans. „Das wertvolle, energiereiche Methan kann durch die Membran „SEPURAN Green“ auf bis zu 99 % gereinigt werden“, sagt Buchholz. Das zweite Beispiel revolutioniert den Hochhaus-Bau: „Wir haben ein sehr dünnes Fassadenelement entwickelt, das genauso gut dämmt wie die Isolierung eines Passivhauses. Noch dazu ist es aus Kieselsäure und deshalb brandsicher“, erklärt Buchholz. Ganz offensichtlich zahlt sich das in Creavis investierte Budget in marktrelevanten Entwicklungen für den Evonik-Konzern aus.

Prof. Dr. Stefan Buchholz
Geschäftsführer

„Als strategische Innovationseinheit des Evonik-Konzerns arbeitenwir an zukunftsweisenden Produkten und Problemlösungen.“


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