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tesa SE

Icon für Chemie/Kunststoff Chemie/Kunststoff
Weitere Branchen: Druck/Papier/Verpackung
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Hugo-Kirchberg-Straße 1 22848 Norderstedt
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GK C: über 200
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tesa SE - 1
tesa ist einer der weltweit führenden Hersteller von technischen Klebebändern und Klebesystemlösungen für Industrie, Handwerk, Büro und Haushalt.

Neue Märkte erobern


Wenn eine Firma mit weltweit mehr als 4.700 Beschäftigten gut 4,5 % ihres Jahresumsatzes für Innovationen ausgibt, lässt das aufhorchen. Bei der tesa SE ist genau dies der Fall. Das Unternehmen, das bei top 100 in den Bewertungskategorien „Innovationsförderndes Top-Management“ und „Innovative Prozesse und Organisation“ besonders gut abschneidet, will neue Märkte erobern und sich neu ausrichten. Deshalb arbeitet man kontinuierlich daran, multinationaler zu werden und gemeinsam mit Kunden die passenden Lösungen zu entwickeln.

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg war eine neue Innovationsstrategie, die konsequent verfolgt wird: Inzwischen gibt es in der tesa-Konzernzentrale in Norderstedt bei Hamburg, in China und in den USA Customer-Solution-Center, die zusammen mit Kunden neue Produkte entwickeln. Dies ist insofern relevant, als dass die Entwicklungszyklen in vielen Branchen immer kürzer werden – etwa in der Elektronikindustrie. Die Hersteller bringen pro Jahr mehrere Gerätegenerationen mit aktuellen Designs auf den Markt.

Funktionale Klebeverbindungen

Viele denken bei tesa nur an den „tesafilm“, der aus den meisten Büros nicht wegzudenken ist. Viel wichtiger ist jedoch das Geschäft im Industriesektor. „Wir verkleben mehr oder weniger das gesamte Innere eines Mobiltelefons. Bis zu 70 tesa-Tapes können verbaut sein. Außerdem haben wir sehr viele Anwendungen im Automobilbereich; hier legen wir seit einigen Jahren den Fokus auf die Elektromobilität“, sagt der Vorstandsvorsitzende Dr. Norman Goldberg. Klar im Trend liegen Klebeverbindungen mit funktionellem Zusatznutzen: zum Beispiel antivirale Tapes; Klebeverbindungen in Smartphones, die Stöße dämpfen; oder auch Klebelösungen für E-Auto-Batterien, die Hitzebarrieren aufbauen.

Neue Prozesse

Die jüngste Innovationsinitiative des Top-Managements hat den Anstoß dazu gegeben, viele Innovationsprozesse zu optimieren oder neu aufzusetzen. Zudem arbeiten die Entwickler dank der Einführung spezieller Customer-Touch-Points jetzt näher am Kunden. Das Projektmanagement hat man neu gestaltet, und in der Entwicklung wird nun mit agilen Methoden gearbeitet. So kann das Unternehmen schneller auf Marktveränderungen reagieren und sich besser an die Produktlebenszyklen seiner Kunden anpassen. Immer wichtiger für die Entwickler wird das Thema Nachhaltigkeit. Dazu zählt auch das Ziel, Kunden im nachhaltigen Wirtschaften zu unterstützen. Hier wird intensiv an Lösungen gearbeitet, die Kleben und Entkleben verbinden und die Produkte dadurch besser zerlegbar machen. Ein Top-Management, das mehr als 4,5 % des Jahresumsatzes für Innovationen ausgibt, unterstützt dies natürlich in jeglicher Hinsicht.

Bild von Dr. Norman Goldberg
Dr. Norman Goldberg
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