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PM-International AG

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An der Hofweide 17 67346 Speyer
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PM-International AG

Der Ideen- Briefkasten


Wirkung von innen wie von außen: Mit Nahrungsergänzungsmitteln und Kosmetikprodukten kennt sich die PM-International AG aus. Seit 27 Jahren entwickelt und vertreibt das Unternehmen mit Sitz in Speyer seine hochwertigen Produkte rund um Gesundheit, Fitness und Schönheit auf dem deutschen und dem internationalen Markt. Die zahlreichen Produktneuerungen und Prozessinnovationen sind vor allem auf ein lebhaftes Verbesserungsvorschlagssystem zurückzuführen.

Der Ort für neue Ideen ist der Pausenraum. Denn hier hängt der Briefkasten, in den die Mitarbeiter ihre Vorschläge einwerfen können. Und er wird rege genutzt. Pro Jahr bringt sich im Schnitt mehr als die Hälfte aller Beschäftigten mit Vorschlägen ein – vom Hausmeister bis zum Vorstand. Die Ergebnisse können sich sehen lassen: In den vergangenen vier Jahren ist der Unternehmensumsatz jeweils um mehr als 30 % gewachsen, selbst im schwierigen Coronajahr 2020. So ist der Vorstand Patrick Bacher stolz auf die Idee einer neuen Mitarbeiterin hinsichtlich der Retourenabwicklung. Damit wird das Unternehmen künftig einen sechsstelligen Betrag sparen.

Belohnung als Anreiz

Dass das Vorschlagssystem so gut angenommen wird, liegt sicherlich auch daran, dass ständig über Innovationen gesprochen wird: In der Geschäftsleitersitzung diskutiert man regelmäßig über die eingebrachten Vorschläge, die Bereichsleiter motivieren ihre Mitarbeiter zum Mitdenken, und schon das Einführungsvideo für neue Kollegen enthält Hinweise auf das Vorschlagswesen. In den Betriebsversammlungen werden die Beschäftigten darüber informiert, wie viele Vorschläge eingereicht und welche davon realisiert wurden. Eine monetäre oder materielle Belohnung erhalten alle Mitarbeiter. Selbst wenn eine Idee nicht weiterverfolgt wurde, gibt es zumindest eine kleine Anerkennung.

Zeit für Ausarbeitung von Ideen

Weiterbildungen erweitern den Horizont. Der Vorstand Lutz Bläcker will hier keine strikten Vorgaben machen, sondern lässt seine Mitarbeiter lieber selbst entscheiden, zu welchen Themen sie sich fortbilden wollen. Schulungen, die nichts mit dem direkten Aufgabenbereich zu tun haben, werden ebenfalls genehmigt. „Das eröffnet neue Perspektiven“, sagt Bläcker. „Ein ,du darfst‘ drückt meiner Meinung nach zudem mehr Wertschätzung aus als ein ,du musst‘.“ Hat ein Mitarbeiter eine Idee, an der er noch weiterarbeiten will, bevor er sie einreicht, bekommt er Zeit für die Ausarbeitung. Dieses Vorgehen hat sich bewährt: Mit den richtigen Rahmenbedingungen sind unzählige Innovationen möglich.

Bild von Patrick Bacher und Lutz Bläcker
Patrick Bacher und Lutz Bläcker
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