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Venjakob Maschinenbau GmbH & Co. KG

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Weitere Branchen: Farben/Lacke
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Augsburger Straße 2–6 33378 Rheda-Wiedenbrück
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Venjakob Maschinenbau GmbH & Co. KG

Wissen, wo beim Kunden der Schuh drückt


Daniel Düsentrieb sitzt im stillen Kämmerlein und hat eine geniale Idee. So entstehen Innovationen vielleicht in Entenhausen, aber nicht im ­wirklichen Leben. Die Venjakob Maschinenbau GmbH & Co. KG in Rheda-­Wiedenbrück, ein Sondermaschinenbauer, der sich auf Systeme für den Lackierprozess spezialisiert hat, setzt auf ein anderes Vorgehen. Hier lautet die Devise: Frag den Kunden, wo ihn der Schuh drückt, kläre ab, wo sein Engpass ist – und finde dann eine maßgeschneiderte Lösung für sein Problem.

„Treib die Innovationen voran – das hat mir mein Vater immer wieder eingebläut. Pass auf, dass es dir nicht wie Nokia oder Kodak geht. Die hatten tolle Produkte in der Schublade, haben sie aber nicht auf den Markt gebracht“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Christian Nüßer, der das Familienunternehmen in dritter Generation leitet. Um herauszufinden, welche Innovationen gefragt sind, orientiert man sich bei Venjakob an den Schmerzpunkten und Problemen der Kunden, gleicht die mit dem eigenen Repertoire ab, überlegt, welche Maschinen modifiziert werden können – oder konstruiert bei Bedarf etwas ganz Neues.

Prozesse optimieren

Dabei kommt es nicht auf das technische Optimieren einzelner Werkzeuge an, sondern auf den Prozess als Ganzen. So hat das Unternehmen beispielsweise eine Maschine entwickelt, die die Oberflächen von Kunststoffbauteilen reinigt, auf denen sich nach dem Spritzguss in der Regel Rückstände von Ölen und Fetten befinden. Dabei experimentierte man mit CO2-Schnee, der gründlich reinigt und eine sofortige Weiterverarbeitung des Produkts ermöglicht. „Die CO2-Schneestrahlreinigung allein war für uns aber nicht das Entscheidende an der Innovation. Viel wichtiger war es, diesen Prozess in bestehende Anlagenkonzepte zu integrieren“, berichtet Nüßer.

Vereinfachen und verschlanken

Prozesse verbinden und aufeinander abstimmen – diesem Zweck dienen auch zwei firmeninterne Technika, die weit mehr als nur Showrooms sind. Dort stehen komplette Industrieanlagen, die nach Kundenwunsch konfiguriert werden können. Denn der Sondermaschinenbauer versteht sich auch als Berater seiner Kunden, und er unterstützt sie dabei, ihre eigenen Prozesse zu verbessern. „Dabei geht es nicht nur um schneller, höher, weiter, sondern häufig auch um die Frage, wie sich die Prozesse vereinfachen und verschlanken lassen“, erläutert der technische Geschäftsführer Rudolf Eickhoff. Innovationen nah am Kunden – mit dieser Strategie kommen Neuentwicklungen umgehend auf den Markt und verstauben nicht in der Schublade.

Bild von Rudolf Eickhoff und Christian Nüßer
Rudolf Eickhoff und Christian Nüßer
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