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Meteor Umformtechnik GmbH & Co. KG

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Talstraße 54 - 56 98544 Zella-Mehlis
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GK B: 51 bis 200
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Meteor Umformtechnik GmbH & Co. KG

Hidden Champion im Thüringer Wald


Metalle schneiden, formen und entgraten – die Meteor Umformtechnik GmbH & Co. KG ist ein Zulieferer in der Feinschneidindustrie. Sie setztauf gut strukturierte Innovationsprozesse und investiert vom jährlichen Umsatz, rund 35 Mio. €, einen sechsstelligen Betrag allein in die Generierung neuer Ideen und in das Vorantreiben von Innovationen. Stolz ist man im Unternehmen auch darauf, dass ein Drittel des Top-Managements Frauen sind. Für die Metallbranche ist das nach wie vor außergewöhnlich.

Als „verborgene Innovationsperle“ bezeichnet der Geschäftsführer Kai Oppermann die Meteor Umformtechnik GmbH und Co. KG, die seit 1992 zur stiftungsgeleiteten Mendritzki Holding gehört. „Dank unserer Qualität und Verlässlichkeit haben wir am Markt bereits eine gesicherte Position inne, die wir mithilfe von Innovationen weiter festigen“, erklärt Oppermann. Die Führungskräfte dieses Unternehmens mit Sitz im Thüringer Wald motivieren ihre mehr als 120 Beschäftigten systematisch dazu, Verbesserungsvorschläge in der eigens geschaffenen Abteilung Veränderungsmanagement einzubringen. Ein interdisziplinäres Team bewertet diese Vorschläge und entscheidet, ob daraus Neuerungsprojekte werden. Die auf diese Weise entstehenden Projekte werden in ihrem weiteren Verlauf vom monatlich tagenden Innovationskreis begleitet, der aus der Geschäftsführung, den Projektleitern und den Entwicklern der Muttergesellschaft besteht. „Wir motivieren alle Mitarbeiter dazu, frei zu denken, kreative Ideen zu entwickeln und diese Ideen selbst oder mit Unterstützung zum Nutzen des Unternehmens zu realisieren“, sagt der Geschäftsführer.

Auch kleine Verbesserungen sind willkommen

Die Verbesserungsideen münden nicht immer in radikal neue Innovationen, sondern führen oft in kleinen Schritten zum Erfolg. „Die Neuerungen müssen nicht unbedingt patentfähig oder gar weltverändernd sein, sie sollten aber einen Mehrwert für die Kunden bieten, die internen Prozesse verbessern oder die Zufriedenheit der Mitarbeiter erhöhen“, erklärt Oppermann. Als Beispiel führt er eine neue App an, die, gespeist mit Daten zu Materialsorte, Gewicht und Temperatur, darüber informiert, mit welchen Wärmeverzügen im Bearbeitungsprozess zu rechnen ist. Das verbessert die Qualität des Endprodukts.

Vorbild im Denken und Handeln

„Auch außerhalb unserer Branche suchen wir nach Ideen“, sagt Oppermann. So führt man etwa eine Untersuchung von Jagdmessern durch. Dabei spielt die Vorbildfunktion des Führungsteams immer eine zentrale Rolle. „Wir sind stets bestrebt, Kreativität als festen Bestandteil des täglichen Denkens und Handels vorzuleben.“ Kai Oppermann geht hier mit gutem Beispiel voran.

Bild von Jutta Döring und Stéphane Pauer
Jutta Döring und Stéphane Pauer
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