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Infiana Germany GmbH & Co. KG

Icon für Chemie/Kunststoff Chemie/Kunststoff
Weitere Branchen: Druck/Papier/Verpackung | Farben/Lacke
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Zweibrückenstraße 15-25 91301 Forchheim
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Infiana Germany GmbH & Co. KG

Innovationen nachhaltig gestalten


Als einer der ersten deutschen Mittelständler hat die Infiana Germany GmbH & Co. KG die Position eines Direktors für nachhaltiges Wirtschaften geschaffen. Sie ist Weltmarktführerin bei Spezialfolien und engagiert sich in zahlreichen Initiativen für den Schutz von Umwelt und ­Ressourcen. So betreibt sie etwa ein Programm für recycelbare Produkte und ergreift Maßnahmen, um den Rohstoffeinsatz zu minimieren. ­Mittels des firmen­eigenen Energiesparprogramms, initiiert 2012, wird das Unternehmen bis Ende 2020 7,9 Gigawatt eingespart haben.

Infiana produziert Spezialfolien für die Baubranche, den Gesundheits- und Pflegesektor sowie die Leichtbau- und die Klebebandindustrie. Am deutschen Standort mitten in Forchheim legt das Management Wert darauf, das Unternehmen sozial und wirtschaftlich verantwortungsvoll zu führen. Der Anspruch: nachhaltige Produkte zu entwickeln, um die Umwelt für die nächsten Generationen zu schützen.

Innovatives Recyclingprogramm

Im eigenen Programm „Design4Recycling“ geht es während der Entwicklungsprozesse darum, recycelbare Ergebnisse zu erreichen. Die Kunden profitieren von Folienprodukten auf Rezyklatbasis, mit denen sie ihren CO2-Fußabdruck um bis zu zwei Drittel senken. In der Produktion heizt die Abwärme von Maschinen die Produktionshallen. Darüber hinaus gelingt es mit verringerten Materialstärken, den Rohstoffeinsatz zu minimieren, ohne dass Einbußen im Funktions­spektrum entstehen. Mittels spezieller Polymer­kombinationen oder neuer Technologien bleiben wichtige Produkteigenschaften erhalten und kommen weitere positive hinzu. Nachwachsende oder biologisch abbaubare Rohstoffe sind für ­Infiana schon lange ein Thema: Vor mehr als 30 Jahren brachte die Firma die erste vollständig kompostierbare Folie auf den Markt.

Forschungsprojekt mit der TU München

In einem Gemeinschaftsprojekt mit Biologen der Technischen Universität München in Freising erforscht der Spezialfolienhersteller, wie sich verschiedene Arten von Mikroplastik und darin enthaltene Zusatzstoffe auf Tiere im und am Wasser auswirken. Dabei stehen unterschiedliche Kunststoffgranulate ­traditioneller Polymere ebenso im Fokus wie Biopolymere und daraus hergestellte Folien. Das Ziel ist es, mögliche Maßnahmen zu eruieren, damit von den eigenen Produkten keine Gefahr durch Mikropartikel ausgeht. Auch für die kommenden Jahre stehen die Ziele in puncto Umwelt- und Ressourcenschutz schon fest: Einsparen, Wiederverwenden und Recyceln.

Bild von Dr. Ingrid Sebald
Dr. Ingrid Sebald
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