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WRH Global Deutschland GmbH

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Weitere Branchen: Druck/Papier/Verpackung | Transport/Verkehr/Logistik
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Otto-Volger-Straße 13 65843 Sulzbach
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80
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WRH Global Deutschland GmbH - 1

Den Blick weiten


Was tun, wenn der Markt schwächelt, in dem man bisher den Ton angab? Die WRH Global Deutschland GmbH, Teil eines Schweizer Weltmarktführers in der Druckweiterverarbeitung, packt das Problem offensiv an: Sie weitet ihr Geschäft branchenübergreifend aus. Neben Verarbeitungssystemen für die grafische Industrie entwickelt der Mittelständler somit heute auch clevere intralogistische Gesamtlösungen für das Steuern von Prozessen verschiedenster Art.

„Angesichts des extrem schrumpfenden Markts für Printmedien mussten wir uns was überlegen“, begründet der Geschäftsführer Nikolas Baumann den Strategiewechsel. Ins Visier genommen hat man dazu alles, was in Werkshallen bewegt, gefördert oder sortiert werden muss. Heute entwickelt und fertigt die Firma vermehrt Anlagen, die branchenunabhängig helfen, die Intralogistik von Herstellern auf Trab zu bringen. Obwohl erst vor Kurzem eingestiegen, konnte sie bereits Neuheiten auf den Markt bringen, die sich klar vom Wettbewerb unterscheiden und den Kunden enorme Vorteile bringen.

Sortieren leicht gemacht

Eine dieser Neuheiten ist die Sortieranlage „denisort compact“. Sie ist nach dem energiesparenden Kippund- Rutsch-Prinzip konstruiert und sortiert zuverlässig etwa Kartons, Polybags oder Briefe unterschiedlichster Größen- und Gewichtsklassen. Der Fokus liegt dabei auf branchenübergreifend mit Kunden spezifizierten Anforderungen des E-Commerce-Markts, der als Kernsegment für diese Sortiermaschine definiert wurde. Dank des durchdachten Designs eignet sie sich zudem für stoß- und bruchempfindliche Güter. Hervorzuheben ist auch die Mobilität der Anlage und ihr modularer Aufbau. Sie lässt sich somit flexibel einsetzen und nach Bedarf erweitern. Eigenschaften, die gerade für kleinere Akteure attraktiv sind, sowie für alle, die Spitzenumschlagzeiten bewältigen müssen.

Neue Lösungsansätze

Hinter solchen Ideen steckt ein ausgefeiltes Innovationsmanagement: Unter den Fittichen der Entwickler bringen Teams, die aus unterschiedlichen Disziplinen rekrutiert werden, den Design-Thinking-Prozess für neue Projekte ins Rollen. Neuprodukte entstehen aber nicht am grünen Tisch, man arbeitet eng mit Fokuskunden zusammen. In einem Showroom können Projekte schon im Prototypenstatus präsentiert und Kundenwünsche berücksichtigt werden. Seit 2018 nutzt man zudem die Firmenakademie für übergreifende Webkonferenzen, um neue Produktideen vorzustellen und Feedback zu sammeln. Immer den „richtigen Riecher“ für Kundenbedürfnisse zu haben ist das Erfolgskriterium für Baumann, der verspricht: „Wir bleiben weiter umtriebig.“

Bild von Nikolas Baumann
Nikolas Baumann
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