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WJW WATERJET GmbH

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Weitere Branchen: 3-D-Technologie
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Im Altenschemel 49 67435 Neustadt an der Weinstraße
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WJW WATERJET GmbH

Mit Wasser schneiden, mit Lasern bauen


Schon bei der Gründung der WJW WATERJET GmbH vor 20 Jahren stand eine innovative Idee Pate: Das Unternehmen in Neustadt an der Weinstraße setzte bei der Fertigung von Bauteilen für Industrie und Handwerk von Beginn an ganz auf die Wasserstrahl-Schneidetechnologie. Der Gründer und Geschäftsführer Konrad Andres ist indes nicht dabei stehen geblieben. So gehört zu seinem Leistungsspektrum inzwischen auch das zukunftsträchtige Laserschmelzverfahren, mit dem sich komplexe 3-D-Bauteile herstellen lassen.

Neben acht Wasserstrahl-Schneidemaschinen stehen deshalb seit 2015 auch zwei moderne Metall-Laserschmelzanlagen in der Werkshalle dieses kleinen Mittelständlers. Er zählt damit zu der erlesenen Handvoll Anbieter, die in die neue 3-D-Drucktechnologie eingestiegen sind. Sie erlaubt es, im Schichtverfahren vielfältigste Metallbauteile aus einem Stück herzustellen, die erheblich leichter ausfallen als konventionelle, oft aus Fräs- oder Gussteilen zusammengesetzte Produkte. Auch wirtschaftlich bietet das Verfahren Vorteile, entfallen durch den computergesteuerten Herstellungsprozess doch spezielle Werkzeuge oder Hilfsmittel.

Wer wagt, gewinnt

Viel Geld hat Konrad Andres für den Einstieg in diese Zukunftstechnologie in die Hand genommen – unternehmerischer Wagemut, der sich ausgezahlt hat: Zur Kundschaft gehören inzwischen namhafte Player etwa der Automobil- und Luftfahrtindustrie, die zunehmend auch das Konstruktionswissen dieses Hightechspezialisten nachfragen. Mit dem Zuschneiden von Teilen ist es oft nicht mehr getan, weiß Andres zu berichten. Der Trend gehe zu Komplettlösungen – von der Beratung über die Konstruktion bis zum fertigen Bauteil. Entsprechend komplex sind die Aufgaben, die die Kunden aus den unterschiedlichsten Branchen täglich an WJW herantragen.

Prozesse infrage stellen

Um stets am Ball zu bleiben, setzt man auf kurze Entscheidungswege und große Gestaltungsspielräume. Andres, obgleich ins operative Geschäft eingebunden, ist kein Freund von Top-down-Strukturen: „Die Verantwortung für die Projekte liegt beim jeweiligen Mitarbeiter“, erklärt er. Viel Wert wird daher auf die kontinuierliche Schulung der technischen Fähigkeiten der Beschäftigten gelegt, von denen der Chef Teamfähigkeit und Leistungswillen erwartet, aber eben auch die Bereitschaft, Prozesse infrage zu stellen. Jüngstes Ergebnis dieses Herangehens: Ein mit einem Pumpenhersteller erarbeitetes Konzept, das den internen Energieverbrauch um 25 % senkt. Am nächsten Projekt tüfteln diese Pfälzer schon: Das prozesssteuernde CAD/CAM-System wollen sie noch effektiver machen.

Bild von Konrad Andres
Konrad Andres
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