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Unternehmensgruppe Frachtrasch international

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Weitere Branchen: Transport/Verkehr/Logistik
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Jasperallee 82 38102 Braunschweig
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Unternehmensgruppe Frachtrasch international

Kein bisschen müde


Seinen Hundertsten feiert dieser Jubilar nicht nur bei bester Gesundheit – dank einer Frischzellenkur präsentiert er sich quicklebendig, wie einem Jungbrunnen entstiegen: die Unternehmensgruppe Frachtrasch international in Braunschweig. Seit sie 1919 das Licht der Welt erblickte, optimiert sie für die deutsche Wirtschaft Transport- und Logistikstrukturen. Und dass sie auch im Zeichen von Industrie 4.0 und Big Data nicht zum alten Eisen gehört, stellt sie mit ihrem innovativen Logistikmanagement täglich unter Beweis.

Längst beschränken sich die Tätigkeiten dieser Traditionsfirma nicht mehr nur auf ihr Kerngeschäft, die Prüfung von Frachtrechnungen: Für die vielen Hundert europäischen Kunden beackert man diverse andere Felder – vom Finden der günstigsten Transportwege über die Organisation der Lagerhaltung oder das Management des Werkverkehrs bis zum Abschluss von Transportversicherungen. Als besondere Herausforderung erweist sich dabei der Vormarsch von Big Data, der eigentlich beschleunigen soll. Doch gerade die zahlreich vertretene mittelständische Kundschaft tut sich oft schwer in der digitalen Welt.

Komplette Neustrukturierung

Eine 2016 neu berufene Führung hat der Logistikfirma daher einen Kurswechsel verordnet: „Wir wandeln uns gerade zu einem in Echtzeit arbeitenden Berater mit einer hohen Logistik- und IT-Kompetenz“, erklärt der Geschäftsführer Eike van Deest. Dazu hat man eine „komplette Neustrukturierung“ angepackt, bei der ein Umbau des Produktportfolios ebenso auf der Agenda steht wie die Reorganisation von Arbeitsprozessen und Vertriebsstrukturen. So wurden etliche neue Produktmodule entwickelt, etwa Kennzahlen-Dashboards, digitale Prüfprozesse und Web-Schnellchecks, um die eigenen Datenbankpotenziale für die Kunden besser nutzbar zu machen. Auch die interne Organisation unterzogen diese Braunschweiger einer Revision: „Mit konsequenter Digitalisierung und Prozessveränderungen konnten wir uns hier teilweise um mehrere 100 % beschleunigen“, sagt van Deest.

Offene Netzwerkstrukturen

Bei aller Radikalität achtet die Führungsspitze darauf, die traditionell enge Bindung der Beschäftigten nicht aufs Spiel zu setzen. Offene Netzwerkstrukturen sind deshalb Teil der Umbaustrategie, die auch darauf zielt, kreatives Potenzial freizusetzen. So fördert man konsequent Projekte und Workshops, in denen sich alle Mitarbeiter direkt in die Produktfindung einbringen können. Auch damit beweist die Chefetage ein glückliches Händchen: Das Dashboard-Konzept etwa haben Kollegen in Eigenregie realisiert. Der 100. Geburtstag, das ist klar, wird nicht der letzte sein, den es in Braunschweig zu feiern gibt.

Bild von Eike van Deest
Eike van Deest
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