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STÜER Maschinenbau GmbH

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Dieselstraße 1 33449 Langenberg
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STÜER Maschinenbau GmbH - 1

Geschnitten, nicht gesägt


Seit mehr als drei Jahrzehnten konstruiert und fertigt die STÜER Maschinenbau GmbH Sondermaschinen nach ganz speziellen Kundenanforderungen. 2018 hat dieser Mittelständler aus Langenberg bei Gütersloh auf neue Herausforderungen reagiert: Im Zuge einer großen Umstrukturierung hat er den Vertrieb zurück ins Haus geholt, einige Arbeitsbereiche ausgelagert und den Anteil der Konstrukteure an der 38-köpfigen Belegschaft erhöht. Der Erfolg stellte sich schnell ein.

„Das haben wir immer schon so gemacht.“ Es sind Sätze wie dieser, die Peter Gärtner nicht akzeptiert. Der Geschäftsführer des Sondermaschinenbauers STÜER stellt gern vieles infrage. Diesen Anspruch überträgt der 54-Jährige auch auf seine Mitarbeiter. Und siehe da: In der Konstruktion wurde jüngst hinterfragt, warum Fußbodenbeläge zu den Verlegegrößen gesägt werden müssten, da hier doch ein Materialverlust entstehe. Warum nicht ein neues Fertigungsverfahren entwickeln, das ohne Materialverlust auskommt?

Sicherheitshalber Patent angemeldet

Gesagt, getan: Gärtners Konstrukteure entwickelten in der Folge eine Maschine, die Fußbodenbeläge schneidet, anstatt sie zu sägen. Mittlerweile hat der erste Kunde ein solches Gerät in seinen Hallen stehen. Und um sicherzugehen, dass kein Wettbewerber die Technologie kopiert, hat Gärtner einen Patentanwalt damit beauftragt, ein Patent auf die Maschine anzumelden.

Mehr Kontakt zu den Kunden

Diese innovative Weiterentwicklung entstand nicht zufällig, sie ist die Folge einer bedeutenden Umstrukturierung: Zusammen haben die beiden Geschäftsführer Reimund Pichler und Peter Gärtner den Anteil der Konstrukteure an der Gesamtbelegschaft erhöht, Arbeitsbereiche wie die Lackierung an Dienstleister ausgelagert und den Vertrieb neu organisiert. Statt wie vorher über freie Handelsvertreter die Kunden anzusprechen, hat STÜER den Vertrieb wieder zentralisiert. „Es gibt seitdem keinen Kunden, mit dem wir uns nicht mindestens alle vier Wochen austauschen“, sagt der studierte Betriebswirt und Maschinenbauer Gärtner. „Durch diesen engen Kontakt verstehen wir die Herausforderungen unserer Kunden noch besser, und können ihnen so optimale Maschinen präsentieren.“ Aufgrund des engen Austauschs stieg auch die Zahl der Projekte. Die hübsche Folge: STÜER ist bis April 2020 komplett ausgelastet – und strebt einer rosigen Zukunft entgegen.

Bild von Reimund Pichler und Peter Gärtner
Reimund Pichler und Peter Gärtner
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