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Stegerer GmbH

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Stegerer GmbH

Heavy Metal der Moderne


Stahl, Edelstahl, Aluminium: Aus diesen Materialien fertigt die Stegerer GmbH Balkone, Carports, Bänke und diverse weitere Produkte – jedoch nicht nach herkömmlichen Methoden, sondern mittels CAD, 3-D-Druck und der sogenannten Freiform-Konturen-Technik. Zum Standardrüstzeug dieses Metallbaubetriebs gehören auch Augmented-Reality- Brillen, die Beschäftigten sind damit ihrer Zeit technologisch voraus. Für fusionswillige Wettbewerber mit veraltetem Maschinenpark ist Stegerer somit ein sicherer Hafen.

Eine Augmented-Reality-Brille anschaffen? Aber nein, die kostet doch nur Geld, das rentiert sich nicht. So oder ähnlich denkt so mancher Controller hierzulande über die Anschaffung dieser Zukunftstechnologie. Die Geschäftsführer Ingo Lederer und Alexander Artes hingegen sehen das anders und handeln nach dem gesunden Menschenverstand: „Mit dieser Brille sind wir vielen Wettbewerbern überlegen. Wir können nämlich mit ihr Bauteile für unsere Kunden im Maßstab 1:1 sichtbar machen, ohne dass sie dafür vor Ort sein müssen“, erklärt Ingo Lederer.

CAD schon seit den 80er-Jahren

So frühzeitig wie möglich die neueste Technik zu verwenden, das hat man bei der Stegerer GmbH schon einmal praktiziert – nämlich beim CAD: Während viele Unternehmen Ende der 80er-Jahre noch mit Stift auf Papier zeichneten, konnte dieser Metallbauer dank der neuartigen Methode der rechnerunterstützten Konstruktion schon damals alle Zeichnungen abspeichern, miteinander vergleichen und ausdrucken. Und heute? Heute drucken die 35 Mitarbeiter dieses Mittelständlers mit einem 3-D-Drucker Prototypen aus, beispielsweise eine Bank, um sie dem Kunden anschaulich präsentieren zu können. „Der Trend geht immer mehr zu digitaler Fertigung und vollautomatischem Zuschnitt“, sagt Alexander Artes.

Wettbewerber aufgekauft

Aufgrund dieser Technologievorsprünge bekundet so mancher Wettbewerber Interesse an Stegerer. Dazu gehören Firmen, die digital weit hinterherhinken und deshalb für sich keine Chance mehr auf dem Markt sehen. Die wenden sich wegen eines Verkaufs ihres Betriebs ebenso an die Stegerer GmbH wie Mittelständler, die keinen Nachfolger haben oder niemanden finden, der die Nachfolge antreten will. „Ein Betrieb, der zum Verkauf stand, hat sich wegen unserer herausragenden digitalen Expertise für uns als Käufer entschieden“, erzählen Lederer und Artes, die seitdem eine Unternehmensgruppe mit 90 Beschäftigten führen.

Bild von Ingo Lederer und Alexander Artes
Ingo Lederer und Alexander Artes
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