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Qualifizierungszentrum Region Riesa GmbH

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Alleestraße 43 01591 Riesa
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Qualifizierungszentrum Region Riesa GmbH - 1

Die Wissenslieferanten


Der Fachkräftemangel ist in aller Munde. Kaum ein Tag vergeht, an dem nicht ein Politiker das sich ausweitende Problem öffentlich thematisiert. Das Qualifizierungszentrum Region Riesa GmbH verzichtet hingegen auf wohlfeile Reden, stattdessen arbeitet das Team täglich daran, die Unternehmen in der Region mit bestens ausgebildeten Mitarbeitern zu versorgen. Die Strategie dieses Weiterbildungsanbieters: ständig prüfen, was Betriebe künftig brauchen und Maschinen anschaffen, die in der Verbundausbildung Synergien schaffen.

Immer ihrer Zeit voraus sein: Diesen Anspruch haben Sybille Stenzel und ihre 32 Mitarbeiter vom Qualifizierungszentrum Region Riesa. Zuständig für die Betriebe im sächsischen Landkreis Meißen, hat das Team, bestehend aus Ausbildern und Sozialpädagogen, ständig Kontakt mit den Unternehmern in der Region. Es erfragt, wie sich Produktionsbedingungen ändern, welche Maschinen künftig angeschafft werden und welche Qualifizierung die Mitarbeiter von morgen benötigen werden.

Synergien schaffen

Aktuell bildet das Qualifizierungszentrum 332 junge Menschen in verschiedenen Berufen der Metall- und Elektroindustrie aus, denn traditionell sind diese Branchen in dem Landkreis stark verbreitet. Neben der Weiterqualifizierung von Fachkräften bietet das Zentrum außerdem mehr als 600 Schülern der siebten bis neunten Klassen eine professionelle Berufsorientierung. „Und zusätzlich zur bewährten dualen Ausbildung in Betrieb und Berufsschule schaffen wir mit der Verbundausbildung Synergien. So bekommen alle Auszubildenden unterschiedlichster Berufsgruppen bei uns Zugang zu einem breiten Angebot an Fachpraxis – und das unter einem Dach“, sagt Stenzel.

Stets auf dem Laufenden bleiben

„Die Ausbildungsrahmenpläne der Berufsschulen können aber nicht immer mit den realen Qualifikationsanforderungen mithalten“, erklärt Stenzel. Deshalb gebe es einen regen Austausch zwischen den Betrieben, den Azubis und Stenzels Mitarbeitern, damit man auf dem Laufenden bleibe. Seit einiger Zeit treibt das Thema „Industrie 4.0 und digitales Arbeiten“ die rund 70 Betriebe um. Das Zentrum will daher in eine CNC-Maschine mit Schweißbrenner investieren – ein Werkzeug, das mit moderner Steuerungstechnik und hoher Präzision komplexe Formen automatisiert herstellen kann. Wenn das Bundesinstitut für Berufsbildung grünes Licht für eine finanzielle Förderung gibt, können in einer der Praxiswerkstätten Zusatzqualifikationen, etwa additive Fertigungsverfahren, gelehrt werden. „Auch die Betriebe profitieren davon, wenn die jungen Leute dann ihr neues Wissen in der Praxis anwenden können“, betont Stenzel.

Bild von Sybille Stenzel
Sybille Stenzel
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