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Nanostone Water GmbH

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Nanostone Water GmbH

In Nanometern zu reinem Wasser


Kein natürliches Gut ist so unentbehrlich wie sauberes Wasser. Ob als Trinkwasser oder für die Industrie – zunächst müssen Verunreinigungen mittels Wasserfiltration zuverlässig und kosteneffizient entfernt werden. Hier kommt die Nanostone Water GmbH ins Spiel: Sie ist spezialisiert auf die Entwicklung und die Herstellung weltweit einzigartiger keramischer Filtrationsmodule für die kommunale und industrielle Wasser-und Abwasserbehandlung. Ihre deutsche Keramikproduktion in Halberstadt erreicht hierbei Präzisionswerte bis in den Nanometerbereich.

Schon die Römer nutzten Keramik für die Filtrationstechnik. Anders als heute war dabei jedoch keine Präzision bis zur neunten Stelle hinter dem Komma möglich oder eine robuste Konstruktion, die auch unter starker industrieller Belastung Laufzeiten von 20 Jahren erreicht. Die Nanostone Water GmbH, eine Tochter der Nanostone Inc. mit Hauptsitz in den USA, treibt die Forschung und Entwicklung keramischer Membrantechnologien für die Wasserfiltration bis auf die Ebene der Nanotechnologie voran.

Patentiertes Design

Zum Portfolio zählen Filter und Flachmembranen für die unterschiedlichsten Einsätze, etwa in der Halbleiterproduktion, der Kraftwerksindustrie und im Kohleabbau. Für den unbedenklichen Einsatz in der Trinkwasseraufbereitung bietet dieser Mittelständler Filtrationslösungen, die der strengen US-Norm „NSF 61“ entsprechen. In jüngster Zeit konzentriert sich die F&E-Abteilung darauf, das bereits patentierte Segmentdesign „CM-151“ weiterzuentwickeln. Dabei handelt es sich um zehn keramische Einzelsegmente in einem Gehäuse aus glasverstärktem Kunststoff. „Im Vergleich zu gängigen polymeren Wasserfiltern zeichnen sich unsere keramischen Filter durch eine bis zu fünfmal höhere Leistung sowie eine bessere chemische und mechanische Beständigkeit aus“, erklären die Geschäftsführer Burghard von Westerholt und Dr. Christian Goebbert. Konkurrenzlos ist außerdem der Aufbau aus Einzelsegmenten, der bei Bedarf eine schnelle und kosteneffiziente Wiederherstellung des Gesamtmoduls ermöglicht.

Pilotprojekte in den Hauptmärkten

Während in Halberstadt die Produktion schon auf Hochtouren läuft, hat die Nanostone Water umfangreiche Pilotprojekte in ihren Hauptmärkten gestartet. So filtriert derzeit etwa ein Wasserwerk in den USA mit ihren keramischen Modulen rund 15 Millionen Liter Wasser täglich. Auch im chinesischen Shanghai arbeitet bereits ein eigenes Team. „Konkrete Pläne dazu, wie unsere nächsten Werke aussehen werden, haben wir auch schon“, verrät der dritte Geschäftsführer Bernhard Bischof.

Bild von Burghard von Westerholt, Dr. Christian Goebbert und Bernhard Bischof
Burghard von Westerholt, Dr. Christian Goebbert und Bernhard Bischof
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