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Lehmann&Voss&Co. KG

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Alsterufer 19 20354 Hamburg
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Lehmann&Voss&Co. KG

Aufbruch zu neuen Ufern


125 Jahre alt und innovativer denn je. Auf diese Kurzformel lässt sich die Lehmann&Voss&Co. KG aktuell bringen. Rechtzeitig zum Jahresbeginn 2019 hat sie in Hamburg-Wandsbek ein neues Innovationszentrum bezogen, mit einem umfassenden Labor und einem großen Technikum. Dort werden klassische Formgebungsverfahren weiterentwickelt, aber auch 3-D-Drucktechnologien. In diesem Zukunftsfeld setzt das Unternehmen vor allem auf Lasersintern und Extrusionstechnologie.

Mit 3-D-Druck befassen sich mittlerweile viele Firmen, ihr Einsatz beschränkt sich jedoch häufig auf den Prototypenbau. „Unser Ziel ist es, die 3-D-Technologie weg vom Prototypenbau und hin zur Industrieanwendung zu bringen“, erklärt der Geschäftsbereichsleiter Dr. Alexander Sunder. Um auf diesem Weg voranzukommen, setzt man bei Lehmann&Voss auf innovative und außergewöhnliche 3-D-Produke mit Vorbild- und Leuchtturmfunktion. Eines davon, ein mittels 3-D-Drucks hergestelltes 6,5 Meter langes Rennboot, überquert inzwischen die Weltmeere. Für die erste Segeljacht der Welt, die per 3-D-Druck gefertigt wurde, hat das Unternehmen das passende Material entwickelt: Das mit Kohlenstofffasern verstärkte Hochleistungspolyamid punktet mit hoher Steifigkeit, Festigkeit und geringem Gewicht.

Wachstum über Landesgrenzen hinweg

Nicht nur die per 3-D-Druck produzierte Jacht bricht zu neuen Ufern auf, auch diese Unternehmensgruppe, denn ihr Geschäft wird zunehmend internationaler. „Technologie- und Innovationsentwicklungen geschehen oft über Landesgrenzen hinweg. Zudem haben wir viele international aufgestellt Kunden, die unsere Auslandstätigkeiten vorantreiben“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Thomas Oehmichen. Da verwundert es nicht, dass dieses Chemieunternehmen seit 2017 nun auch mit einem eigenen Werk in China präsent ist und sich im Jubiläumsjahr weiter auf Wachstumskurs befindet.

Beschleunigung um den Faktor fünf

„Unserer Eigentümerfamilie ist es schon immer ein großes Anliegen gewesen, sich in neuen Geschäftsfeldern zu engagieren, etwa durch den Kauf entsprechender Technologiefirmen oder den Aufbau eigener Kompetenzen“, erzählt Dr. Sunder. Im Idealfall sind dies natürlich Technologien mit Marktpotenzial. Und genau das ist beim industriellen 3-D-Druck der Fall. Mit dem neuen Vorgehen und den neuen Materialien beschleunigt sich der Bootsbau um den Faktor fünf, zudem verringert sich der Energie- und Materialverbrauch. Bootsbau per 3-D-Druck ist also wirtschaftlicher und ökologischer. Was für ein Aufbruch zu neuen Ufern!

Bild von Dr. Thomas Oehmichen und Dr. Alexander Sunder
Dr. Thomas Oehmichen und Dr. Alexander Sunder
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